Bundesarbeitsgemeinschaft
der Immigrantenverbände
in Deutschland e.V. 

Themen A-Z

A

Ältere Migranten

B

Bildungssituation der Kinder aus Migrantenfamilien

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

C

D

E

Einbürgerung als Möglichkeit zur rechtlichen Gleichstellung und politischen Beteiligung

Einbürgerung, doppelte Staatsangehörigkeit

F

G

Gesetz

H

Handlungsfähigkeit, Bildung und Integration

I

Integration Definition

Integration oder Zersplitterung?

Integration: Priorität für die Selbstorganisationen der MigrantInnen

Integrationskurs

Integrationspolitik in Deutschland

Integrationsprozess optimistisch gestalten

J

K

Kooperation mit Parteien und Berücksichtigung der Migranten-Interessen

L

M

Machtdelegation / Machtkontrolle

Migrantenselbstorganisationen und politische Partizipation

N

Nationaler Integrationsplan

Nationaler Integrationsplan schafft Paradigmenwechsel in Integrationspolitik

O

P

Politische Partizipation von MigrantInnen in Kommunen

Q

R

Rolle der Selbstorganisationen bei der aktiven Integrationspolitik

S

Satzung

T

U

Überblick über die Integrationspolitik des Bundes

V

W

X

Y

Z

Zuwanderungsgesetz


Ältere Migranten

Es ist bekannt, dass Selbstorganisationen bestimmte Aufgaben und Funktionen - eine Rolle - im gesellschaftlichen Netzwerk übernehmen. Aufgaben und Funktionen, die nicht so offensichtliche sind, wenn man sich die Landschaft der MigrantInnenselbstorganisationen oberflächlich anschaut. Wenn wir uns diese Landschaft anschauen - und die hier in NRW ist aufgrund ihrer Vielfalt besonders privilegiert - werden wir auf den ersten Blick eine Fülle von Selbstorganisationen sehen. Die Landesregierung hat in ihrer Zuwanderungsstatistik NRW, Ausgabe 1999, über 50 Staatsangehörigkeiten verzeichnet. Dabei werden nur die wichtigsten aufgezählt, kleine Kolonien einfach subsumiert. Die Liste würde sonst zu unübersichtlich werden. mehr...


Bildungssituation der Kinder aus Migrantenfamilien

Fragen und Antworten zur Bildungssituation der Kinder aus Migrantenfamilien aus dem 6. Familienbericht der Bundesregierung. mehr...


Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Abk. BMFSFJ, 1994 geschaffene oberste Bundesbehörde, hervorgegangen aus dem Bundesministerium für Familie u. Senioren sowie dem Bundesministerium für Frauen u. Jugend. Das BMFSFJ hat auf dem Sektor "Familie u. Senioren" die Aufgabe, durch entspr. Maßnahmen das Leben der Familien mit Kindern zu unterstützen sowie Hilfen für Senioren, Pflegebedürftige u. Behinderte zu fördern. Zu diesem Geschäftsbereich gehören u. a. die Stiftungen "Mutter u. Kind - Schutz des ungeborenen Lebens" u. das Hilfswerk für behinderte Kinder. mehr...


Einbürgerung als Möglichkeit zur rechtlichen Gleichstellung und politischen Beteiligung

Die politische Partizipation von Migranten in Deutschland ist geprägt durch den eingeschränkten Zugang zum allgemeinen Wahlrecht. Die einzige Partizipationsform auf der politischen Ebene war bislang durch die Ausländerbeiräte und die Mitarbeit in den Gewerkschaften gewährleistet. Doch die gesellschaftliche Wirklichkeit, die von schon längst "Inländer" gewordenen "Ausländern" berichtet, drängte die Regierung zur Reform des dem Zeitgeist nicht mehr entsprechenden Staatsangehörigkeitsrechts. Als wichtigster Erfolg nannte Innenminister Otto Schily in einer Halbzeitbilanz seiner Ministerzeit (05.12.2000 in Berlin) die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts. mehr...


Einbürgerung, doppelte Staatsangehörigkeit

Seit dem 01.01.2000 haben wir in der Bundesrepublik Deutschland ein neues Einbürgerungsrecht.
Die BAGIV hat seiner Zeit bei der Diskussion über die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts folgendes gefordert:
"Das zentrale Kriterium einer tatsächlichen Reform des Staatsangehörigkeitsrechts ist die volle Erleichterung der Einbürgerung für Zuwanderer, das beinhaltet auch Mehrstaatigkeit."
Das 85 Jahre alte, aus der Zeit des Kaiserreichs stammende, Staatsangehörigkeitsrecht war nicht mehr zeitgemäß. mehr...


Gesetz

"Verbindliche Norm, die im Staat die Rechte und Pflichten der Bürger und der Staatsgewalt regelt. . mehr...


Handlungsfähigkeit, Bildung und Integration

"In naher Zukunft steht Europa ein Alterungsschub bevor. Die Zahl der über 65jährigen wird sich in den kommenden vier Jahrzehnten fast verdoppeln. Außerdem wird die geringe Kinderzahl in etlichen Ländern zu einem Schrumpfen der inländischen Wohnbevölkerung führen. Noch sorgen die hohe Arbeitslosigkeit und das wenig ausländerfreundliche Meinungsklima dafür, dass sich trotz dieser Entwicklung in Westeuropa kaum jemand für Zuwanderung einsetzt. Aber es ist durchaus vorstellbar, dass es im ersten Viertel des 21. Jahrhunderts wieder zur aktiven Anwerbung von Arbeitswanderern und wohl auch von Einwanderern kommen wird." mehr...


Integration Definition

Das Wort Integration leitet sich von lateinisch integer bzw. griechisch entagros = unberührt, unversehrt, ganz, ab. In der deutschen Übersetzung würde man von Herstellung eines Ganzen sprechen. mehr...


Integration oder Zersplitterung?

Die Frage nach der politischen Rolle von ethnischen Selbstorganisationen ist in der Diskussion über die Integration von Zuwanderern heiß umstritten. Die einen sehen starke Selbstorganisationen und eine selbstbewusste ethnische Identität als eine Voraussetzung für erfolgreiche Integration. Die anderen warnen dagegen vor der Gefahr des Entstehens von ethnischen "Parallelgesellschaften" und der politischen Fragmentierung. mehr...


Integration: Priorität für die Selbstorganisationen der MigrantInnen

Die westlichen Industrieländer sehen sich seit Jahren einem verstärkten Zuwanderungsdruck ausgesetzt. Politische Destabilisierung in Teilen eines internationalen Systems, das sich im Wandel befindet, demographische Entwicklungen und Verelendungsprozesse in zahlreichen Ländern der Dritten Welt bewirken, dass Menschen fliehen müssen oder freiwillig auswandern, um in anderen Ländern Schutz zu finden oder ihre Lebensperspektive zu verbessern. Die Industrienationen können sich auch in der Zukunft nicht gegen weitere Zuwanderungen abschotten, andererseits ist eine Politik der offenen Grenzen nicht praktikabel. mehr...


Integrationskurs

staatliches Förderangebot zur Integration von rechtmäßig auf Dauer in Deutschland lebenden Ausländern in das wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Leben; eingeführt und geregelt mit dem Zuwanderungsgesetz (Aufenthaltsgesetz ), das im Januar 2005 in Deutschland in Kraft getreten ist (Neufassung 2008). Zuständig für die Koordination der Kurse ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Zusammenarbeit mit Ausländerbehörden, Kommunen u. a.; durchgeführt werden die Kurse von privaten oder öffentlichen Trägern, die vom BAMF zugelassen sind, z. B. Volkshochschulen. mehr...


Integrationspolitik in Deutschland

Erstmals seit Ende der 1970er Jahre stehen in Deutschland wieder Fragen und Probleme der Integration von Zugewanderten sichtbar auf der politischen Tagesordnung. Schon damals hatte der erste Ausländerbeauftragte des Bundes und ehemalige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen Heinz Kühn in seinem Memorandum "Stand und Weiterentwicklung der Integration der ausländischen Arbeitnehmer und ihrer Familien" das Diktum "Deutschland ist kein Einwanderungsland" in Frage gestellt. Das Kühn-Memorandum von 1979 ist das erste offizielle Dokument, das die Einwanderungsrealität in Deutschland als einen unumkehrbaren Prozess anerkennt und den Perspektivwechsel der Politik von einer Förderung der "Rückkehr" hin zur Förderung der "Integration" der MigrantInnen und ihrer Nachkommen fordert. mehr...


Integrationsprozess optimistisch gestalten

Seit den 70er Jahren beschäftigt sich die BAGIV bereits mit dem Thema Integration von MigrantInnen in der deutschen Gesellschaft und Politik. BAGIV und ihre Mitgliedsorganisationen sind auch aktiv an dem Diskurs über Partizipation,über Handlungsfähigkeit von MigrantInnen beteiligt. Deswegen pflegen wir auch die Integration als Oberbegriff für Handlungsfähigkeit und soziale und politische Partizipation zu betrachten und sie als solche zu fördern, denn der inflationäre Begriff "Integration" hat sich im Laufe der 50jährigen Migrationsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland oft als Inbegriff der verschiedensten Vorstellungen etabliert. Häufig wird dieser Begriff mit Assimilation verwechselt. mehr...


Kooperation mit Parteien und Berücksichtigung der Migranten-Interessen

Politische Partizipation von MigrantInnen und Parteien
Kommunale Ebene: Ortsvereine der Parteien und Mitgliedsorganisationen
Prioritäten mehr...


Machtdelegation / Machtkontrolle

"Einerseits beruht politische Herrschaft dem Anspruch nach nur auf der Grundlage der Freiheit und Gleichheit der Staatsbürger, andererseits sind gesellschaftliche Macht und die Mittel des Machterwerbs (...) ungleich auf die gesellschaftlichen Gruppen verteilt." mehr...


Migrantenselbstorganisationen und politische Partizipation

Seit demokratische Verfassungen in der Diskussion sind, sind Art und Ausmaß der Beteiligungsrechte der Bürger im Rahmen der Demokratietheorie kontrovers. mehr...


Nationaler Integrationsplan

Nationaler Integrationsplan / Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. mehr...


Nationaler Integrationsplan schafft Paradigmenwechsel in Integrationspolitik

Der Nationale Integrationsplan stellt die Integrationspolitik in Deutschland auf eine neue Grundlage: Alle staatlichen Ebenen Bund, Länder und Kommunen - sowie Vertreter der Bürgergesellschaften und Migranten verständigten sich auf eine nachhaltige Integrationspolitik.
In Deutschland leben rund 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Ihre Integration ist eine Schlüsselaufgabe für die ganze Gesellschaft. Viele Migranten haben längst ihren Platz in der Gesellschaft gefunden. Es gibt aber auch Integrationsprobleme. Viele sprechen unzureichend Deutsch, schneiden in Bildung und Ausbildung schwächer ab und sind häufig arbeitslos. Vor diesem Hintergrund lud die Bundeskanzlerin Angela Merkel am 14. Juli 2006 zum ersten Nationalen Integrationsgipfel ein. mehr...


Politische Partizipation von MigrantInnen in Kommunen

Auf Grund der Maastrichter Verträge und der Zunahme der Einbürgerungen bekommen immer mehr Menschen ausländischer Herkunft das Recht zu wählen und gewählt zu werden. Es ist zweifelsohne ein Signal zur Vollendung des Migrationsprozeßes aber gleichzeitig auch eine Voraussetzung zur Integration. Denn wie will man die Menschen, die kein Wahlrecht haben integrieren? mehr...


Rolle der Selbstorganisationen bei der aktiven Integrationspolitik

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände ist ein demokratischer Zusammenschluß von Migrantendachverbänden in Deutschland, die auf Bundesebene tätig sind. Die Migrantendachverbände der BAGIV setzen sich aus den örtlichen Selbstorganisationen der verschiedenen ethnischen Migrantengemeinden zusammen und vertreten ihre sozialen, politischen und kulturellen Interessen in der Bundesrepublik Deutschland. Die einzelnen örtlichen Selbstorganisationen und demzufolge auch die BAGIV sind eine unverzichtbare Vertretung der gebündelten Interessen der einzelnen MigrantInnen. mehr...


Satzung

"Satzung (Statut) ist eine durch schriftliche Niederlegung fixierte Rechtsvorschrift."
(Schülerduden Politik und Gesellschaft 1992, S. 336)
"Oberbegriff für eine schriftlich niedergelegte Grundordnung eines rechtlichen
Zusammenschlusses." (Schmidt 2004, S. 627) mehr...


Überblick über die Integrationspolitik des Bundes

Die Koalitionsvereinbarung vom 11.11.2006 rückt die Integration von Migrantinnen und Migranten in den Mittelpunkt der Zuwanderungspolitik. Grundlage für die Gestaltung der Integrationspolitik des Bundes ist das Zuwanderungsgesetz, das den Mindestrahmen für Integrationsangebote gesetzlich festschreibt und dem Bund aufgibt, ein bundesweites Integrationsprogramm zu entwickeln. mehr...


Zuwanderungsgesetz

2005 in Kraft getretenes Gesetz, das das Ausländerrecht neu regelt. Kernpunkt ist die Ablösung des bisherigen Ausländergesetzes durch das Aufenthaltsgesetz . Hauptregelungspunkte sind Vorschriften zur Einreise und zum Aufenthalt von Ausländern in das Bundesgebiet, die Arbeitsmigration, humanitäre Regelungen, Integration, Sicherheitsfragen und die Aufenthaltsbeendigung. Das Zuwanderungsgesetz soll die Zuwanderung im Ganzen steuern und wirksam begrenzen. Die Zahl der Aufenthaltstitel ist auf zwei reduziert. mehr...


 
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Stand 27.06.2013 | Sitemap | Impressum | Kontakt