Bundesarbeitsgemeinschaft
der Immigrantenverbände
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Archiv 2015

17. November 2015

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8. Integrationsgipfel in Berlin

Bundeskanzlerin Merkel und Staatsministerin Özoguz diskutierten mit Experten über Herausforderungen für Gesundheit und Pflege in der Einwanderungsgesellschaft

Der 8. Integrationsgipfel am 17.11.2015 im Bundeskanzleramt hatte den Schwerpunkt Gesundheit und Pflege in der Einwanderungsgesellschaft. Der Präsident der BAGIV, Ali Ertan Toprak, und andere Vertreter aus den Mitgliedsorganisationen der BAGIV nahmen an dem Gipfel teil und leisteten ihren Beitrag mit einem Positionspapier. Positionspapier-Migrantenverbaende.pdf

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Die Pressemeldung der Bundeskanzlerin finden Sie hier: PM I-Gipfel.pdf, und die Pressemeldung der Staatsministerin Özoguz hier: Pm Staatsministerin Özoguz


 

16. November 2015

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Kranzniederlegung vor der Französischen Botschaft in Berlin

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) verurteilt die terroristischen Anschläge in Paris aufs Schärfste. Mit einer Kranzniederlegung vor der Französischen Botschaft in Berlin am 17.11.2015 um 11:00 Uhr wird die BAGIV ihr Entsetzen, ihre Anteilnahme und Solidarität mit dem Französischen Volk zum Ausdruck bringen.
Neben dem Vorstand der BAGIV werden auch Vertreter der Mitgliedsverbände der BAGIV an der Kranzniederlegung teilnehmen.


 

15. November 2015

Migrantenverbände in Deutschland verurteilen islamistische Barbarei

Bonn, 15.11.2015 (BAGIV) - Anläßlich des terroristischen Angriffs von islamistischen Fanatikern am Wochenende in Paris, zeigt sich die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) bestürzt über das Ausmaß dieses Verbrechens. Am Rande einer Klausurtagung in Bonn erklärte Ali Ertan Toprak, Präsident der BAGIV:

"Wir trauen um die Opfer und teilen den Schmerz der Angehörigen. Diese brutale Tat ist ein Angriff auf unsere Freiheit. Wir alle sollen angesichts der Gefahren, welche uns drohen, näher rücken und das Verbindende suchen, was die Gesellschaft im Inneren zusammenhält. Wir warnen gleichzeitig, nun nicht alle Migranten und Einwanderer unter Generalverdacht zu stellen. Flüchtlinge, welche in Deutschland ankommen, fliehen gerade vor diesem islamistischen Terror. Sie sollen ganz besonders vor den Islamisten geschützt werden. Wer diese hilfsbedürftigen Menschen zu Sündenböcken macht, mißbraucht die schreckliche Tat und verhöhnt die Opfer von Paris."

Als zeichen der Solidarität mit dem französischen Volk wird Ali Ertan Toprak am Dienstag, den 17.11.2015 um 11:00 Uhr vor der Botschaft Frankreichs in Berlin im Namen der Migrantendachverbände eine Kerze anzünden.


 

4. November 2015

Detlef Scheele Vorstand Arbeitsmarkt der Bundesagentur für Arbeit (BA) zu Besuch bei BAGIV

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Der Hamburger Sozialsenator Detlef Scheele wurde im Oktober Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit (BA) und besuchte die BAGIV direkt nach Amtsantritt Anfang November in der Geschäftsstelle in Bonn. Ali Ertan Toprak, der neue Präsident der BAGIV, suchte das Gespräch, um die bedeutende Rolle der Migrantenselbstorganisationen unter den Herausforderungen der Flüchtlingszuwanderung zu erläutern und der Bundesagentur für Arbeit Unterstützung anzubieten. Scheele verfügt über große Erfahrungen im Bereich Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktpolitik und sicherte Toprak zu, die Regionaldienststellen verstärkt auf die Nutzung der kommunalen oder regional agierenden Migrantenorganisationen hinzuweisen.


 

17.-18. Oktober 2015

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Jugendliche MigrantInnen machen mit!

Die BAGIV und der Kroatische Weltkongress in Deutschland e.V. (KWKD) und haben am 17./18. Oktober 2015 in Hamburg eine Fortbildung, gefördert durch Aktion Mensch, unter dem Motto "Jugendliche MigrantInnen machen mit!" organisiert. Insgesamt haben Studenten aus sieben Städten bundesweit teilgenommen: Berlin, München, Frankfurt, Kassel, Köln, Heidelberg und Tübingen.

Die Teilnehmerrunde wurde durch den Präsidenten der BAGIV Ali Ertan Toprak begrüßt, der die Arbeit der BAGIV präsentierte.

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Ziel der Fortbildung war es Jugendstrukturen aufzubauen, Eigeninitiative zur gesellschaftlichen Teilhabe zu stärken, sowie Austausch zu fördern. Schwerpunkte waren die Themen "Vereinsgründung" sowie "Presse- und Öffentlichkeitsarbeit". Themen waren u.a. die rechtliche Gründung eines Vereins, Vereinsregistereintragung, sowie die rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten einer Satzung. Außerdem hatten die Studenten die Möglichkeit, unter Anleitung selber eine Pressemitteilung in deutscher und kroatischer Sprache zu schreiben. Die TeilnehmerInnen erörterten in Diskussionsrunden Probleme und Fortschritte im bürgerschaftlichen Engagement in den kroatischen Vereinen in Deutschland, sowie den Herausforderungen, mit welcher sich die dritte Einwanderergeneration konfrontiert sieht.

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Die regen Diskussionsbeiträge und die aktive Beteiligung der Veranstaltungsteilnehmer machten die Notwendigkeit solcher Maßnahmen deutlich.


 

12.-13. Oktober 2015

" Mach dich schlau! - Schulungsmaßnahme für Jugendliche mit Migrationshintergrund"

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Die BAGIV führte in Kooperation mit der Kurdischen Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn e.V. am 12./13. Dezember 2015 eine Veranstaltung zu dem Thema " Interkulturelle Sensibilisierung in der Flüchtlingsarbeit" durch. Im Rahmen des Projektes, welches vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW gefördert wurde, trafen sich Jugendliche und junge Erwachsene in den Räumlichkeiten der Kurdischen Gemeinschaft in Siegburg zusammen, um die aktuelle Flüchtlingsdebatte zu erörtern und an Best-Practice Beispielen, Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements aufzuzeigen. Die Teilnehmer waren sehr engagiert und äußerten großes Interesse an weiteren Veranstaltungen dieser Art.


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8. Oktober 2015

Kultusministerkonferenz in Berlin - Wegweiser zu Toleranz: Vereinbarung über die Darstellung kultureller Vielfalt in Bildungsmedien

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Die KultusministerInnen der Länder, die Migtrantenselbstorganisationen und Bildungsmedienverlage unterzeichnen die Erklärung zur künftigen "Darstellung von kultureller Vielfalt, Integration und Migration in Bildungsmedien".

Beteiligte unterzeichnende Organisation sind die BAGIV, der Bundesverband Griechischer Gemeinden in Deutschland und die Kurdische Gemeinde Deutschland.

Die Kulturministerkonferenz (KMK) und die Migrantenselbstorganisationen (MSOs) verfolgen seit Jahren gemeinsam das Ziel, die soziale, kulturelle, sprachliche und ethnische Vielfalt in der Schule zu fördern und im Rahmen der interkulturellen Öffnung pädagogisch zur Entfaltung zu bringen. Diversität und Migration sollen als Selbstverständlichkeit im gesellschaftlichen Bewusstsein tief verankert werden. In einer Gemeinsamen Erklärung im Jahre 2013 hatten sie in Anerkennung der großen Bedeutung der elterlichen Rolle für die Bildungsbiographie von Kindern und Jugendlichen die Entwicklung von Bildungs- und Erziehungspartnerschaften zwischen Schule und Elternhaus zum Schwerpunkt ihrer Arbeit erklärt.

KMK und MSOs haben seit langem die Förderung der interkulturellen Kompetenz als ein wichtiges Ziel von Schulentwicklung und Schulqualität anerkannt. Vergangene Woche unterzeichneten nun in ihrer jährlichen Zusammenkunft KMK und MSOs eine Erklärung gemeinsam mit den Bildungsverlagen über die „Darstellung der kulturellen Vielfalt, Integration und Migration in Bildungsmedien“. Darin wird der Erwerb von interkultureller Kompetenz zu einer Kernkompetenz für das verantwortungsvolle Handeln in einer pluralen und multikulturellen Gesellschaft erklärt, was nicht nur das Auseinandersetzen mit anderen Sprachen und Kulturen, sondern vor allem die Förderung der Fähigkeit bedeutet, sich selbstreflexiv mit den Bildern vom Anderen auseinanderzusetzen.

Hierbei können Rolle und Bedeutung der Bildungsmedien nicht hoch genug eingeschätzt werden. In Schulbüchern und anderen Bildungsmedien soll das Gelingen von Integration und damit auch von Lebensläufen aufgezeigt werden, sollen die Chancen der Vielfalt verdeutlicht und gesellschaftspolitisches Miteinander sowie Perspektiven gemeinsamer Zukunftsgestaltung dargestellt werden.

Ihrerseits werden die Länder künftig vermehrt Aus- und Fortbildungsangebote für Lehrkräfte in den Bereichen interkulturelle Kompetenz, Umgang mit Heterogenität und dem sensiblen Einsatz von Bildungsmedien zur Verfügung stellen. Verstärkt werden sich die Länder außerdem bemühen, für diesen Bereich Studenten mit Migrationshintergrund für den Lehrerberuf zu motivieren.

Für die MSOs erklärte der Präsident der BAGIV Ali Ertan Toprak „Wir verstehen kulturelle und sprachliche Vielfalt als eine Chance für die Gesellschaft und fühlen uns verpflichtet, an einem respektvollen Miteinander und letztendlich an einem gelingenden Integrationsprozess mitzuwirken“. Die amtierende Präsidentin der KMK, die Sächsische Staatsministerin für Kultus, Brunhild Kurth sagte der Presse: „Kulturelle Vielfalt und Diversität gehören zum Schulalltag dazu. Auch in Zukunft werden wir gemeinsam unseren offenen Dialog fortsetzen“.

Den Dialog mit den Bildungsministerien der Länder und den MSOs begrüßte auch der Vorsitzende des Verbandes Bildungsmedien e.V. Wilmar Diepgrond und erklärte: „Ein angemessener Umgang mit der kulturellen Vielfalt in Deutschland ist eine zentrale pädagogische Herausforderung für unsere Schulen. Bildungsmedien sollen dabei Anregung und Anleitung bieten“.

Die aktuelle Pressemitteilung der KMK:
http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/wegweiser-zu-toleranz-vereinbarung-ueber-die-darstellung-kultureller-vielfalt-in-bildungsmedien.html

Ein Zwischenbericht zur letzten Gemeinsamen Erklärung von 2013 finden Sie hier: Zwischenbericht.pdf

Die gemeinsame Erklärung finden Sie hier: 351-KMK-TOP-003-Sg-Migrantenverbaende A2-Erkl.pdf)

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18. September 2015

FLÜCHTLINGE WIE HEISSE KARTOFELN WEITERGEREICHT

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Quelle: telegraf.mk

Klare EU-Verteilungsquoten hätten starke Signalwirkung auch auf die Schutzsuchenden in den Herkunftsländern

Berlin/Bonn, 18.09.2015 (BAGIV/OECD) - Europas Staats- und Regierungschefs hatten Ende Juni 2015 beschlossen, in den nächsten zwei Jahren insgesamt 60.000 Flüchtlinge auf alle EU-Staaten auf freiwilliger Basis zu verteilen. Die EU- Mitgliedstaaten waren damit einverstanden aus Flüchtlingslagern in Konfliktgebieten ohne verpflichtende Quotenregeln über 22.000 Flüchtlinge aufzunehmen. Sogar nicht-EU-Staaten wie Norwegen und die Schweiz wollten sich daran beteiligen.

Drei Monate später sieht die Welt anders aus. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) rechnet zwischenzeitlich mit umfassender und anhaltender internationalen Migration. "Der Druck ist hoch in einer Reihe von Herkunftsländern", heißt es in einer Studie der OECD. In Nigeria geben 44 Prozent der über 15-Jährigen an, dauerhaft auswandern zu wollen. In Albanien seien es 39, im Senegal 37 und in Syrien 31 Prozent. Bei fast allen dieser Länder wird mindestens ein EU-Land unter den ersten drei bevorzugten Zielen genannt.

Die Studie verweist zudem auf Menschen, die auf Weiterreise warteten. So lebten derzeit etwa zwei Millionen syrische Flüchtlinge in der Türkei. Dort warteten zudem rund 300.000 Menschen aus Afghanistan, dem Irak und Pakistan auf einen Weg in die EU. Mehr als 1,1 Millionen Syrer seien im zunehmend unsicheren Libanon. Zudem befindet die OECD, die vielen gleichzeitigen Krisen um Europa hätten "geringe Aussichten auf Besserung".

"Die entstandene Situation zeigt uns, dass ein unkontrollierter, unbegrenzter Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland nicht zu bewältigen ist. Die EU Länder sind sich noch immer nicht einig, wie die jetzigen 160.000 Flüchtlinge, welche sich in EU-Ankunftsländer Griechenland, Italien und Ungarn befinden, auf die EU zu verteilen sind. Die Kommission will zwar ein Notfallsystem schaffen, um überlasteten EU-Staaten in Zukunft zu helfen. Diese Flüchtlingsverteilung werde allerdings erst im Oktober beginnen. Es kann nicht angehen, dass EU Mitgliedstaaten und Unterzeichner des Dublin-Abkommens Flüchtlinge, wie heiße Kartoffeln, von Grenze zu Grenze weiterreichen, um bloß nicht EU-Ankunftsland zu werden. Hier ist eine klare Festlegung von Verteilungsquoten erforderlich. Ferner sind solche Informationen den Flüchtlingen über die bekannten sozialen Netze umgehend zu kommunizieren, um den Flüchtlingsdruck zu entlasten. Verteilungsquoten würden eine klare Signalwirkung haben: Der Flüchtende wird ernstgenommen, für seine Existenz wird gesorgt und das Aufnahmeland wird ihm nach Möglichkeit während seines Verbleibs eine Perspektive bieten", fordert Ali Ertan Toprak, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV).


 

14. September 2015

DER TAG DANACH

Migrantenorganisationen wollen die Bundesregierung bei der Bewältigung des Flüchtlingproblems unterstützen

Berlin/Bonn, 14.09.2015 (BAGIV) - In Deutschland werden in diesem Jahr bis zu einer Million Asylbewerber erwartet - und damit fünf Mal so viele wie 2014. Deutschland erlebt die größte Zuwanderung von Flüchtlingen seit den 1990-er Jahren, als die Sezessionskriege im früheren Jugoslawien tobten. Dies ist eine besondere Herausforderung für den Staat und auch für alle Menschen, welche in Deutschland leben, auch für die mit Migrationshintergrund.

"Nicht wenige Menschen mit Migrationshintergrund haben ihre Familienmitglieder nach Deutschland gerufen, um sie von den Schrecken des Krieges in ihren früheren Heimatländern zu schützen. Die Freude über die geglückte Flucht und die Dankbarkeit gegenüber Deutschland für die Aufnahme sind echt. Wir wollen an dieser Stelle der Bundesregierung und dem deutschen Volk unseren Dank aussprechen", erklärte Ali Ertan Toprak, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV).

In der aktuellen Situation ginge es jedoch nicht nur darum, mehr Geld zur Verfügung zu stellen. Damit alleine ist das Problem nicht gelöst, sagt Toprak. Er wünscht sich mehr Flexibilität bei Versorgungs- und Verfahrensabläufen der Flüchtlinge. Zahlreiche Migrantenorganisationen in Deutschland stehen mit ihrer Expertise und langjähriger Migrations- und Integrationsarbeit zwar zur Verfügung, werden aber laut Toprak aus verschiedenen Gründen gar nicht oder nur zögerlich um Unterstützung oder Hilfe gebeten.

"Wir müssen davon ausgehen das diese "Flüchtlingseuphorie", wie wir sie zur Zeit auf deutschen Bahnhöfen beobachten, nachlassen wird. Die Gesellschaft und die Institutionen müssen sich auf den Tag danach bereiten. Es geht darum, den Asylbewerbern klare Orientierung und eine reale Zukunftsperspektive zu geben. Hierzu ist eine ehrliche und offene Zusammenarbeit zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Einrichtungen und Organisation dringend notwendig. Die Migrantenorganisationen können hier eine wertvolle Stütze sein. Ihre Mitglieder kennen die Kultur, die Sprache oder, wenn es sein muss, auch den besonderen Verhaltenskodex ihrer Ethnie. Als bereits angekommene Bürger mit Migrationshintergrund können sie wertvolle Vermittler im Integrationsprozess sein", unterstreicht Toprak.

Die BAGIV steht mit allen bundesweit tätigen Migrantendachverbänden in Verbindung. Zur Zeit wird von ihnen ein Angebot an die Bundesregierung ausgearbeitet, welches die Migrantenorganisationen in der Bewältigung der Flüchtlingsfrage miteinbinden soll.


 

10. August 2015

Qolo Newsletter - Die Assyrische Stimme im deutschsprachigen Raum

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Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier:
QoloNewsletter_Juli 2015.pdf


 

22. Juli 2015

Bürgerdialog - "Gut leben in Deutschland"

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Die Bundesregierung führt einen Bürgerdialog mit den Menschen im Lande, mit dem Ziel, ihr Verständnis von Lebensqualität zu thematisieren und analysieren. Deutschlandweit finden Veranstaltungen statt, an der sich verschiedene Kreise des öffentlichen Lebens anschließen.

Was ist Ihnen persönlich wichtig im Leben?
Was macht Ihrer Meinung nach Lebensqualität in Deutschland aus?

Über diese Fragen hat auch die BAGIV am Mittwoch den 22.07.2015 von 15:00 bis 18:00 im Lutherhaus Bochum, mit einem interessanten Publikum aus unterschiedlichen Städten Nordrhein Westfalens, eine Veranstaltung organisiert. Trotzt der Sommerpause und Werktages kamen verschiedene Teilnehmer unterschiedlicher Nationalitäten (Armenier, Deutsche, Kurde, Pole, Vietnamese) und Organisationen, die aktiv die o.g. Fragen diskutierten. Bei der Veranstaltung als Beobachter waren eine Vertreterin aus dem Bundeskanzleramt und eine Gutachterin aus dem Innenministerium, sowie der Ehrenpräsident der BAGIV, Herr Mehmet Tanriverdi, anwesend. Die organisatorische Verantwortung in Bochum übernahm Azat Ordukhanyan, der Wissenschaftler und Projektmitarbeiter des Projekts Strukturförderung der BAGIV.

Besonders solidarisch mit dem Veranstalter waren die Medien vor Ort. Neben dem Radio Bochum (22. Juli) haben die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) am 22. Juli und am 23. Juli und die Ruhr Nachrichten-Dortmunder Zeitung am 24. Juli die Veranstaltung ausführlich behandelt.

Die Moderation wurde sehr professionell von Frau Sandra Finger durchgeführt.
Das erste BAGIV Bürgerdialog in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt fand am Mittwoch, 17.06.2015 (17:00 Uhr) im BAGIV Hauptstadtbüro in Berlin statt.


 

07. Juli 2015

Qolo Newsletter - Die Assyrische Stimme im deutschsprachigen Raum

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Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier:
QoloNewsletter_Juni 15.pdf


 

15. Juni 2015

Wie kann das Zusammenleben in Deutschland besser gelingen?

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Quelle: Bundesregierung/Ute Grabowsky

Berlin, 15.06.2015 (BAGIV) - Die Bundesregierung möchte mit den Menschen in Deutschland in Dialog treten und über ihr Verständnis von Lebensqualität duskutieren. Im direkten austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern, will sie sich künftig noch konkreter an dem orientieren, was den Menschen in Deutschland zumeist wichtig ist.

Der Bürgerdialog findet sowohl in bundesweiten Veranstaltungen als auch über den Online-Dialog auf der Webseite statt. Vereine und Stiftungen, Kirchen und Sozialverbände, Wirtschaftsvereinigungen und Gewerkschaften sowie Bundesministerinnen und Bundesminister sind Gastgeber beim Bürgerdialog "Gut leben in Deutschland".

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) nimmt als einziger Migrantenverband mit gleich zwei eigenen Veranstaltungen (in Berlin und in Bochum) am Dialogforum der Bundesregierung teil.

"Wir haben unsere Mitgliedsverbände und ihre Mitglieder aufgefordert sich einzubringen. Hier geht es um Zukunftsfragen, welche uns alle angehen. Es ist für uns insbesondere wichtig, dass auch die Einwanderer und ihre Nachfahren zu Wort kommen können. Wir bieten ihnen die Plattform hierzu", sagt Maria Oikonomidou, vom BAGIV Hauptstadtbüro.

Die Staatsministerin Aydan Özoguz, Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration, hob hervor, dass alle Bürgerinnen und Bürger, also auch die Einwanderer, am Bürgerdialog teilnehmen sollten. "Für mich ist es wichtig, dass Menschen nicht nur nebeneinander wohnen, sondern aufeinander zugehen", sagte Özguz.

Ihre Einladung zum Bürgerdialog können Sie hier sehen:
https://www.gut-leben-in-deutschland.de/SharedDocs/Videos/DE/06-Juni/2015-06-10-staatsministerin-Oezoguz.html

Das erste BAGIV Bürgerdialog in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt findet statt am Mittwoch, 17.06.2015 (17:00 Uhr) im BAGIV Hauptstadtbüro, Trautenaustraße 5 in 10717 Berlin.


 

29.-31. Mai 2015

Geschichte aktiv erleben!

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"Geschichte aktiv erleben!", hieß das Motto, mit dem der Spanische Bundesverband vom 29. bis zum 31.Mai 2015.
25 in Nordrhein-Westfalen ansässige junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund eingeladen hatte, an einer sozio-politischen Fahrt nach Dachau und München teilzunehmen. Ausführliche Informationen finden Sie hier: Pressebericht_Dachau Muenchen_05_2015.pdf


 

30. Mai 2015

Workshop "Die Rückkehr und Reintegration von älteren MigrantInnen in die spanische Gesellschaft"

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Der Einladung des Bundesverbandes spanischer sozialer und kultureller Vereine zu einem erneuten Seniorenworkshop im Interkulturellen Zentrum in Remscheid folgten diesmal insgesamt 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus sechs verschiedenen Städten in Nordrhein-Westfalen. Themen der Veranstaltung, weitere Informationen und die Pressemeldung finden Sie hier: Pressebericht_Workshop SeniorInnen_05_2015.pdf


 

22. Mai 2015

Ali Ertan Toprak - neuer Präsident der BAGIV

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Nach zwölf Jahren kontinuierlicher Präsidentschaft scheidet Mehmet Tanriverdi aus seinem Amt aus, bleibt der BAGIV jedoch als Ehrenpräsident erhalten. Die Mitgliederversammlung der BAGIV wählte am 22. Mai 2015 Ali Ertan Toprak, Vorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland, als Nachfolger. Vizepräsidenten stellen Circis Musa Simsek vom Zentralverband der Assyrischen Vereinigungen in Deutschland und Europäische Sektionen, und Nikolaos Athanassiadis vom Bundesverband der Griechischen Gemeinden in Deutschland. Toprak betonte die Einzigartigkeit der Vielfältigkeit der BAGIV. Er will sich, wie bereits sein Vorgänger, für die Belange der in Deutschland lebenden MigrantInnen mit Engagement und Empathie einsetzen.


 

8.-10. Mai 2015

"Erfolgreiches Auswandern nach Deutschland"

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Der Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine e.V. hat, in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Beschäftigung und Sozialversicherung der Spanischen Botschaft in Berlin, vom 8. bis zum 10. Mai 2015 in Berlin, ein Seminar zu den sozialen und beruflichen Perspektiven von jungen Menschen mit spanischem Hintergrund in Deutschland organisiert. Unter den über 30 TeilnehmerInnen befanden sich größtenteils junge Spanier, die, angesichts der mangelnden beruflichen Möglichkeiten in ihrer Heimat in den letzten Jahren nach Deutschland ausgewandert sind. In einer dreitätigen Veranstaltung erhielten diese jungen Menschen, die aus verschiedenen Teilen Deutschlands angereist waren, grundlegende Informationen im Hinblick auf ihre soziale Absicherung und ihre berufliche Zukunft.

Mehr Informationen finden Sie hier: Pressebericht_Jugendseminar_05_2015.pdf


 

02. - 03. Mai 2015

IKE, Identität - Kultur - Engagement

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Im Rahmen des durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projektes "IKE, Identität - Kultur - Engagement!" wurden nun an einem Wochenendseminar in Hamburg die Themen "Geschichte & Nationalsozialismus", "Migration früher und heute" sowie "Engagement in Krisenzeiten" mit Hinblick auf die aktuelle Flüchtlingssituation thematisiert.

Auf einer alternativen Hafenrundfahrt der KZ Gedenkstätte Neuengamme wurden den Teilnehmern rund um den Hamburger Hafen ehemalige Kozentrationslager sowie Zwangsarbeiterstätte gezeigt. Außerdem wurden die Pläne vorgestellt wie Hamburg zur "Führerstadt" ausgebaut werden sollte. So konnten die Teilnehmer u.a. einen Einblick gewinnen, wie es den Gefangenen damals ergangen ist.

Im Auswanderermuseum "Ballinstadt" konnte den Teilnehmern gezeigt werden, unter welchen Umständen die Menschen früher ausgewandert sind und welche Hürden sie zu bewältigen hatten. Rund 5 Millionen Menschen haben über Hamburg ihren Weg in eine neue Heimat genommen. So konnte den Teilnehmern der Unterschied zur heuten Flüchtlingssituation in Europa und Deutschland verdeutlicht werden.

Auf einer Stadtführung durch die Hamburger Altstadt und die neue Hafencity konnten die Jugendlichen noch Informationen über die Geschichte und Zukunft Hamburgs erlangen.

In der Evaluation wurde deutlich, dass die Teilnehmer begeistert Wissen erworben haben und viele neue Eindrücke und Erkenntnisse gewinnen konnten. Die Resonanz war durchweg positiv.


 

30. April 2015

Bundestag und Bundespräsident benennen den Völkermord beim Namen

100 Jahre nach dem Völkermord zeigen sich endlich Fortschritte beim Kampf um die Anerkennung der Verbrechen an den Armeniern, Assyrern und Pontos-Griechen im Jahr 1915 im Osmanischen Reich.

Wenngleich die türkische Regierung sich immer noch gegen die Aufarbeitung der Ereignisse stellt, haben sich zumindest in Deutschland am 23. und 24. April politische Repräsentanten des Volkes vehement für die Anerkennung des Völkermordes ausgesprochen. Anlässlich des 100. Jahrestags der Verbrechen an christliche Minderheiten im Osmanischen Reich hat auf der Ebene des Parlaments und des Staatsoberhauptes zum Ersten Mal eine Debatte stattgefunden, die es vorher in dieser Intensität und Tiefe nicht gegeben hatte.

Die Pressemitteilung des Zentralverband der Assyrischen Vereinigungen und Europäische Sektionen e.V. finden Sie hier: ZAVD_PM zur Anerkennung des Völkermordes.pdf


 

18. April 2015

"Mobilität und Rückkehr nach Spanien von spanischen, im Ausland ansässigen SeniorInnen"

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Der Einladung des Bundesverbandes spanischer sozialer und kultureller Vereine zu einem erneuten Seniorenworkshop im Interkulturellen Zentrum in Remscheid folgten diesmal 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Mitgliedsvereinen.

Nach dem Grußwort der Vorsitzenden des Spanischen Bundesverbandes, Carmen Couto Boullosa, stellte Luis Martín Pindado, Vorsitzender des spanischen Rentnerverbandes UDP seine Organisation detailliert vor und erklärte den Anwesenden die Beweggründe und die Hauptziele, die bei der Gründung des UDP im Jahre 1977 ausschlaggebend waren. Er machte deutlich, dass das damalige Kernziel der Einsatz und der Kampf für die Rechte spanischer RentnerInnen war. Aufgrund der prekären Umstände rund um das Renten-, Gesundheits- und Pflegesystem sahen die Gründerväter den Bedarf, einen starken Verband zu gründen, um die vorgenannten Ziele verwirklicht zu sehen. Anschließend beschrieb Martín Pindado die im Laufe der Jahre erzielten Erfolge und die noch anstehenden Herausforderungen. In diesem Zusammenhang unterstrich er die stetige Expansion des Rentnerverbandes, der derzeit fast 3.000 Mitgliedsvereine und 1,5 Millionen Mitglieder auf der ganzen Welt vereint und in den Ländern Spanien, Deutschland, Frankreich, Schweiz, Uruguay und Peru präsent ist.

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Weitere Informationen finden Sie hier:
Pressebericht_Workshop SeniorInnen_04_2015.pdf


 

13. April 2015

Bundesregierung startet Bürgerdialog - die BAGIV macht mit!

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Berlin, 13.04.2015 (BPA/BAGIV) - Bundeskanzlerin Merkel und Bundesminister Gabriel haben den Startschuss für den Bürgerdialog "Gut leben - Was uns wichtig ist" gegeben. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich in den kommenden Wochen aktiv zu beteiligen - an einem der Bürgerdialoge vor Ort und online. Die Bundesregierung möchte mit den Menschen in Deutschland einen Dialog über ihr Verständnis von Lebensqualität führen, um sich künftig noch konkreter an dem zu orientieren, was den Menschen in Deutschland wichtig ist. Sie möchte von den Bürgerinnen und Bürgern wissen: Was ist Ihnen persönlich wichtig im Leben? Was macht Ihrer Meinung nach Lebensqualität in Deutschland aus?

Der Bürgerdialog wird sowohl als Online-Dialog auf dem Internetangebot der Bundesregierung zur Regierungsstrategie als auch über bundesweite Veranstaltungen realisiert. Um so viele Menschen wie möglich zu erreichen, setzt die Bundesregierung dabei auf die Unterstützung von Vereinen und Stiftungen, Kirchen und Sozialverbänden, Wirtschaftsvereinigungen und Gewerkschaften - und auf engagierte Bürgerinnen und Bürger. Sie sind die Gastgeber, die zu den einzelnen Bürgerdialogen einladen und die Organisation und Durchführung der Veranstaltungen in die Hand nehmen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) ist unter den 70 Veranstaltern und wird mit ihren Mitgliedsverbänden mit gleich zwei Veranstaltungen diesen Bürgerdialog mit unterstützen.

Nach einer Phase des Austausches mit den Bürgerinnen und Bürgern über ihre Vorstellungen von Lebensqualität in Deutschland sollen die Ergebnisse wissenschaftlich ausgewertet und in einem Bericht über den Stand von Lebensqualität zusammengeführt werden. Darauf aufbauend soll ein Indikatorensystem entwickelt und ein Aktionsplan der Bundesregierung erarbeitet werden.

Diskutieren Sie Ihre Vorstellungen von Lebensqualität in Deutschland mit der Bundesregierung! Zum Bürgerdialog: https://www.gut-leben-in-deutschland.de/Login/Registrierung/registrierung_antwort_node.html

Eindrücke von der Auftaktveranstaltung: https://www.gut-leben-in-deutschland.de/SharedDocs/Videos/DE/2015-04-13-buergerdialog-auftakt.html

Termine der BAGIV Dialogvernastaltungen in Berlin und Bochum: https://www.gut-leben-in-deutschland.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Veranstaltungssuche_Formular.html?nn=1333262


 

01. April 2015

Unser assyrisches Neujahrsfest 6765 widmen wir unseren Geschwistern in großer Not

Wir feiern heute Akitu, das kulturelle neue Jahr 6765 der Assyrer, dessen Zeitrechnung auf die Gründung des ersten Assur-Tempels in der antiken assyrischen Hauptstadt Assur 4750 v. Chr. zurückgeht. Es ist die die Geschichte von Ishtar, der assyrischen Liebesgöttin und Tamuz, an dem sich die Assyrer jedes Jahr erinnern. Der wesentliche Inhalt ist das Ende einer dunklen kalten Jahreszeit und der Beginn eines warmen, glücklichen Neuanfang. Dieser Neuanfang steht symbolisch nicht nur für die Aussaat, sondern für den Geist und das Leben, neue Kraft und Hoffnung zu schöpfen. Es steht für die Wiedergeburt und für die Liebe.

In dieser schweren und von Leid geplagten Zeit für die Assyrer in Ihrer indigen Heimat, durch Bürgerkrieg und Vertreibung durch den "Islamsichen Staat" (IS) gebrandmarkt, wirkte es wie ein kleiner Neujahrsanfang, als uns die Nachricht über die Freilassung von 23 assyrischen Geiseln aus den Fängen des IS erreichte. Laut einer Mitteilung des Saarländischen Innenministeriums werden diese nun im Saarland aufgenommen. Sie müssen aber zunächst in den Libanon, ehe sie nach Deutschland ausreisen können. Wann sie in Deutschland eintreffen, ist noch unklar.

Am Morgen des 23. Februar, noch vor Sonnenaufgang, attackierten Terroristen des Islamischen Staats (IS) die Assyrer-Region Khabour im Nordosten Syriens. Die Terroristen vernichteten ganze Dörfer und töteten mehrere Menschen. Insgesamt nahmen sie über 350 Assyrer aus der Region als Geiseln, darunter vornehmlich Frauen, Kinder und alte Leute. Zuvor, ab Juni letzten Jahres, überfiel der IS auch die Ninive-Ebene, woraufhin über 200.000 Assyrer fliehen mussten und sie bis heute als Flüchtlinge leben müssen. Die Zerstörungswut des IS macht nicht einmal vor unseren antiken Artefakten Halt; die Zerstörung der antiken Stätten Nimrud und Hatra, Artefakte aus dem Museum von Mosul und weitere antike Artefakte, die zum Weltkulturerbe gehören haben sie ebenfalls zu verantworten. Der ethnische und kulturelle Genozid erreicht einen neuen Höhepunkt.

Heute und in diesen Tagen werden Millionen von Assyrern weltweit Ihre Opfer beklagen, aber auch das Akitu Fest zelebrieren. Auch der ZAVD wird diesen besonderen Tag am 05. April in Wiesbaden mit einer zentralen Veranstaltung gedenken. Die Veranstaltung steht im Zeichen für die notbedürftigen assyrischen Flüchtlinge in Syrien und im Irak.

Wir wünschen vor allem unseren Brüdern und Schwestern im Irak und in Syrien ein friedvolles Akitu und rufen allen unseren Mitgliedern und Freunden, sowie allen Gläubigen der Menschlichkeit dazu auf, sich weiterhin für ihre existenziellen Belange einzusetzen.

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Der Vorstand


 

21. März 2015

Newroz-Fest

Die Kurdische Gemeinde Deutschland ruft am Newroz zur Solidarität mit den Kurden auf

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Das alljährliche Newroz-Fest (Neujahrsfest) am 21. März symbolisiert nicht nur den kalendarischen Frühlingsbeginn für die Kurden und andere Völker im Mittleren und Nahen Osten, sondern auch den Beginn eines neuen Jahres.

Das Newroz-Fest steht wie kein anderer Feiertag für die kurdische Identität und für die Sehnsucht des kurdischen Volkes nach Freiheit und Frieden.

Die Kurdische Gemeinde Deutschland e.V. lädt all jene dazu ein, die sich mit dem Kampf der kurdischen Bevölkerung für Freiheit und Demokratie, für Gleichberechtigung und Menschenrechtesolidarisieren, diesen Tag gemeinsam mit Kurdinnen und Kurden zu begehen.

Weitere Informationen der KGD finden Sie hier: KGD-Pressemitteilung 39 1803-2015.pdf


 

14. März 2015

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Internationaler Weltfrauentag

Am 14. März 2015 hat der Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine, in Zusammenarbeit mit dem Spanischen Kulturverein Aachen (A.C.R.A.), eine feierliche Veranstaltung in Andenken an den Internationalen Weltfrauentag veranstaltet.

Über 240 Frauen aus verschiedenen Städten Deutschlands, unter ihnen eine große Anzahl an spanischen Neuzuwanderinnen, die in den letzten Jahren nach Deutschland ausgewandert sind, füllten den Veranstaltungssaal des A.C.R.A.. Diese Zahlen stellen wieder einmal die große Anerkennung und das enorme Interesse der spanischen Frauen für die Veranstaltungen des Spanischen Bundesverbandes in Unterstützung der Frauenrechte von Migrantinnen unter Beweis.

Mehr Informationen finden Sie hier: Pressebericht_Weltfrauentag_2015.pdf

Teilnehmerinnen weltfrauentag k Tanzgruppe Al Andalus k Tanzgruppe Herencia Latina k

 

07.-08. März 2015

Jugendliche Migranten machen mit!

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Im Rahmen des Projektes "Jugendliche MigrantInnen machen mit!", gefördert durch die Aktion Mensch, veranstaltete die BAGIV mit ihrem Mitgliedsverband, der Kurdischen Gemeinde Deutschland (KGD) und deren Jugendverband (KJD) eine Multiplikatorenschulung in Mannheim. 45 jugendliche folgten der Einladung nach Mannheim. Die Schwerpunktthemen der Multiplikatorenschulung waren "Bildung, Integration und Soziales Engagement".

Der als Referent geladene Theologe Karl Mund berichtete u.a. über die Geschichte der Kurden und Zukünftige Herausforderungen der Kurden in Deutschland. Mehmet Tanriverdi, Präsident der BAGIV & stellv. Vorsitzender der KGD, machte in seinem Vortrag deutlich, wie wichtig Integration und Soziales Engagement ist. In Gruppenarbeiten wurden Möglichkeiten einer besseren Integration und einem stärkeren sozialen Engagement erarbeitet.

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Die regen Diskussionsbeiträge und die aktive Beteiligung der Veranstaltungsteilnehmer machten die Notwendigkeit solcher Maßnahmen deutlich.


 

06. März 2015

Was halten eigentlich Migranten, Asylsuchende und Einreisewillige von der Diskussion um ein Einwanderungsgesetz in Deutschland?

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In einer Umfrage der DW geben Verbände, die sie vertreten, ihre Bewertungen ab.

"Längst überfällig", so lautet der Tenor vieler Migrantenvertreter. Sie begrüßen den erneuten Vorstoß, die Einwanderungsvorschriften mit mehr als 50 Grundlagen für ein Bleiberecht in einem eigenen Einwanderungsgesetz zusammenzufassen und zu vereinheitlichen. Damit werde anerkannt, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Und: Endlich werde jetzt von positiver Ein-Wanderung und nicht mehr von eher belastender Zu-Wanderung gesprochen, so die Vertreter der befragten Organisationen. Doch es gibt auch Unterschiede in den Erwartungen an ein neues Gesetz und in der Bewertung der SPD-Initiative.

Den vollständigen Artikel können Sie hier lesen :
http://www.dw.de/auf-dem-weg-zur-einwanderungsgesellschaft/a-18295059


 

25. Februar 2015

Neue Mitgliedsorganisation bei der BAGIV

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Der Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland e.V. freut sich, dass der Kroatische Weltkongress in Deutschland e.V. eine neue Mitgliedsorganisation bei der BAGIV ist.

Wir heißen den Kroatischen Weltkongress in Deutschland e.V. willkommen und freuen uns auf eine rege und enge Zusammenarbeit.

Weitere Informationen über den Kroatischen Weltkongress in Deutschland e.V. finden Sie hier: www.cwc-hsk.de/


 

23. Februar 2015

Migrantendachorganisationen unterstützen Bildungsoffensive

Foto: Mozaik

(Mozaik/BAGIV) -Vertreter aus unterschiedlichen Migrantendachorganisationen trafen sich Ende Januar in Berlin um die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit zur Verbesserung der Bildungssituation von jungen Menschen mit Migrationshintergrund zu besprechen und weiterzuentwickeln. Eingeladen hat die gemeinnützige Mozaik GmbH, welche seit Jahren im Bereich Bildung und Ausbildung von Migranten aktiv ist. Zahlreiche Dachverbände beteiligten sich davor an der Forderung zu einer bundesweiten interkulturellen Bildungsoffensive für Jugendliche und waren Unterzeichner eines von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) vorgelegten Impulspapiers zum Integrationsgipfel 2014.

Der Hintergrund der Forderungen von Migrantenorganisationen: Auch wenn in den letzten Jahren der Anteil an Personen mit Migrationshintergrund ohne Berufsabschluss leicht zurückgegangen ist, so gibt es immer noch große Differenzen zwischen jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Das zeigen die Ergebnisse des 10. Berichts der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland, der im Oktober 2014 veröffentlicht wurde.

Im Bericht werden verschiedene Maßnahmen, Initiativen und Akteure genannt, die zur Verbesserung der Situation beitragen können. Die Verbesserung der schulischen Abschlüsse von jungen Migrantinnen und Migranten führen dennoch zu keiner bessere Beteiligung der Jugendlichen mit Migrationshintergrund am Ausbildungsmarkt, offenbart der Bericht.

Die BAGIV wird sich mit ihren Mitgliedsverbänden an der bundesweiten interkulturellen Bildungsoffensive mit dem Thema "Zusammenarbeit mit Migrantenorganisationen zur Verbesserung der Bildungsintegration von jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund" beteiligen. An der Offensive beteiligen sich insgesamt zehn bundesweit tätige Migrantendachorganisationen mit über 1000 Mitgliedsvereinen.

"Es wird angeregt in unseren Mitgliedsverbänden, soweit noch nicht geschehen, ehrenamtliche Bildungs- und Ausbildungsbeauftragte zu benennen, welche sich ausschließlich mit Bildungsthemen befassen sollen. Wichtig ist, dass auch Mitgliedsvereine keine Scheue haben und Ansprechpersonen in ihren Reihen finden, welche als Bildungsbeauftragte in ihren lokalen Vereinen dienen sollen. Nicht jedes Vereinsmitglied ist gleichzeitig auch ein Ausbildungs- oder Bildungsberater. Solche Leute muss man finden und qualifizieren. Projekterfahrungen aus dem NRW zeigen, dass in Migrantenvereinen solche unterstützende Angebote, wenn sie schon mal existieren, von den Jugendlichen gerne angenommen werden", erläutert Milan Cobanov, vom BAGIV Hauptstadtbüro in Berlin.


 

2. Februar 2015

Kooperation mit dem BAMF

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Manfred Schmidt, Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat heute Mehmet Tanriverdi, den Präsidenten der Bagiv e.V. und Ali Ertan Toprak, den Bundesvorsitzenden der Kurdischen Gemeinde Deutschland in Nürnberg empfangen.

In dem Gespräch ging es neben den aktuellen Integrationsthemen, um die weitere erfolgreiche Kooperation mit dem BAMF.


 

28. Januar 2015

Der Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine e.V. hat eine Informationsveranstaltung für spanische Jugendliche über die Chancen einer Berufsausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk durchgeführt

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Am Mittwoch, den 28. Januar 2015, hat der spanische Bundesverband in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Remscheid, Fred Schulz, eine Informationsveranstaltung für junge Spanier zwischen 16 und 27 Jahren, die Interesse an einer dreijährigen Berufsausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk haben, durchgeführt.

Fred Schulz nutzte die Veranstaltung, um die wesentlichen Inhalte und Merkmale dieses Ausbildungsprogramms, das in Kooperation mit fünf Unternehmen in Remscheid ansässigen Unternehmen aus dem Handwerksbereich angeboten werden soll, zusammenfassend darzustellen. Interessierte müssen zunächst die vorgeschriebenen Altersbedingungen erfüllen, ihren aktuellen Wohnsitz in Spanien haben und vor ihrer Anreise einen Deutschkurs von 170 Unterrichtsstunden in einer der in Spanien anerkannten Sprachakademien absolvieren. Teilnehmer, die bereits über ein B1-Sprachdiplom verfügen, müssen diesen Kurs nicht durchführen.

Der Spanische Bundesverband bedankt sich an dieser Stelle für die Unterstützung seitens der Kreishandwerkerschaft und der beteiligten handwerklichen Betriebe im weiteren Qualifizierungsweg der jungen spanischen Neuzuwanderer. Da es sich hierbei um ein langfristiges Vorhaben handelt, können Interessierte jederzeit auf uns zukommen, wenn sie das benötigte Sprachlevel erreicht haben.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine e.V., Hindenburgstraße 1, 42853 Remscheid, Tel.: 02191 421531.


 

26. Januar 2015

Migrationsbericht 2013: 64 Prozent der Zuwanderer kamen aus Ländern der Europäischen Union

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Quelle: Henning Schacht

Berlin, Januar 2015 - Der aktuellste Migrationsbericht liegt vor und analysiert die Daten von 2013. Die Ergebnisse sind nicht neu: Vorletztes Jahr kamen unterm Strich mehr Menschen als davor, drei Viertel stammten aus Europa und die Zahl der Flüchtlinge stieg ebenfalls. Laut dem Bundesinnenminister bieten diese Zahlen nun eine Antwort auf eine aktuelle Debatte: Sie zeigten, dass Deutschland kein neues Einwanderungsgesetz brauche. (weiter.)

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Jenny Lindner


 

26. Januar 2015

Wesentliche Ergebnisse des Migrationsberichts 2013

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Graphik: BAMF

Nürnberg, Januar 2015 (BAMF) - Der vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erstellte Migrationsbericht 2013 wurde am 21. Januar 2015 durch Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière vorgestellt. Der Bericht gibt einen umfassenden Überblick über das Migrationsgeschehen in Deutschland. Er stellt die verschiedenen Migrationsarten dar und informiert über die Struktur der Bevölkerung mit Migrationshintergrund.

  • Deutschland ist ein Einwanderungsland: Immer mehr Menschen kommen nach Deutschland - laut OECD das zweitbeliebteste Zielland von Migranten weltweit. 2013 gab es die höchste Zuwanderung und den höchsten Wanderungsgewinn seit 1993.
  • Die Zuwanderung ist 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent gestiegen, die Zahl der Fortzüge um 12 Prozent. Insgesamt sind 429.000 Personen mehr nach Deutschland gekommen als fortgezogen.
  • Zuwanderung nach Deutschland ist europäisch: Die EU-Binnenmigration macht 58 Prozent der gesamten Zuwanderung nach Deutschland aus:
    • Hauptherkunftsland der Zuwanderer ist - wie schon seit 1996 - auch im Jahr 2013 Polen.
    • Die Zuzüge aus Rumänien und Bulgarien steigen seit dem EU-Beitritt im Jahr 2007 kontinuierlich an.
    • Seit dem EU-Beitritt zum 1. Juli 2013 nehmen auch die Zuzugszahlen aus Kroatien merklich zu.
    • Deutlich erhöht hat sich zudem die Zuwanderung aus den südeuropäischen EU-Staaten Spanien und Italien.
  • Humanitäre Zuwanderung wächst: Die Zahl der Menschen, die in Deutschland Asyl beantragen, ist weiter gestiegen, im Vergleich zum Vorjahr um 70 Prozent. In diesem Zusammenhang ist auch bei den Indikatoren der irregulären Migration eine Zunahme zu verzeichnen.
  • Arbeitsmigration bleibt auch aus Drittländern wichtig: Der Zuzug von Fachkräften aus Staaten außerhalb der Europäischen Union erreichte 2013 etwa das Niveau des Vorjahres.
  • Deutschland ist ein attraktiver Studienstandort: Mit 86.000 jungen Menschen, die ihre Hochschulreife im Ausland erworben haben, begannen 2013 so viele ausländische Studierende ihr Studium in Deutschland wie nie zuvor.
  • Familiennachzug auf konstantem Niveau: Im Jahr 2013 wurden 44.311 Visa zum Zweck des Ehegatten- und Familiennachzugs an Drittstaatsangehörige erteilt.
  • Unsere Gesellschaft ist von Vielfalt geprägt: In Deutschland hat jeder fünfte Einwohner einen Migrationshintergrund, bei Kindern unter zehn Jahren liegt dieser Anteil bei etwa einem Drittel.

Der Migrationsbericht der Bundesregierung wird jährlich durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erstellt.

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Der komplette Bericht nachzulesen unter:
http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Migrationsberichte/migrationsbericht-2013.html;jsessionid=3F46CE68CBCBBD5E04542FB04C788131.1_cid368?nn=1663558


 

26. Januar 2015

Einwanderung gewinnt an politischer Bedeutung

Foto: REGIERUNGonline/Eckel

Bonn, Januar 2015 (BAGIV) - Zum, vom Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière vorgelegten Migrationsbericht 2013 der Bundesregierung, erklärte Mehmet Tanriverdi, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV):

"Der Migrationsbericht der Bundesregierung zeigt einmal mehr, dass von einer Überschwemmung Deutschlands durch Zuwanderer keine Rede sein kann. Mit 7,7 Prozent statistischer Zuwanderung pro Tausend Einwohner ist Deutschland im europäischen Mittelfeld. Das müsste Deutschland doch aushalten können. Das Kleine Fürstentum Luxemburg hat auf Tausend Einwohner fünf mal mehr Zugewanderte. Das Problem liegt in der individuellen Wahrnehmung von Zuwanderung durch viele Bundesbürger. Viele Jahre wurde das Thema Zuwanderung ignoriert und die Migranten in Deutschland als folkloristisches und kulinarisches Beiwerk gesehen. Mit zunehmender Aufenthaltsdauer lassen sich Zuwanderer nicht mehr in diese Ethnoecke stellen. Sie wollen um ihre Leistung anerkannt und auf Augenhöhe respektiert werden. Ihre Vertreter sind in der Öffentlichkeit sehr präsent und verwirren durch ihre Auftritte so einige durch ihre Forderungen. Die öffentliche Diskussion zu Zuwanderungsthemen wurde jedoch in den letzten Jahrzehnten zu problemlastig in der Politik und in den Medien geführt. So ist es kein Wunder, dass auch mancher Bundesbürger die Zuwanderer nur als Bedrohung empfindet. Die Einwanderung von Arbeitskräften wurde in Deutschland stets aus wirtschaftlichen Interessen betrieben. Im Vordergrund stand die Arbeitskraft, nicht der Mensch. Wir warnen, diesen Fehler erneut zu begehen. Einwanderung wird in Deutschland politisch an Bedeutung gewinnen müssen. Die Politik ist dringend gefordert, die bisherige und vor allem zukünftige Zuwanderung dem Bundesbürger glaubhaft zu erklären und zu vermitteln."


 

20. Januar 2015

Ali Ertan Toprak
Vorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland e.V.

Zeit für klare Positionen für mehr Vielfalt!

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Nach dem terroristischen Anschlag auf Charlie Hebdo sorgen sich nicht wenige Menschen um das Bild des Islams.

Darf man den Islam kritisieren oder über ihn Witze machen? Über diese Fragen diskutieren wir nicht erst seit dem Anschlag von Paris.

Krieg und Gewalt herrschen an vielen Orten der Welt. Mit Sorge schauen wir seit längerem auf die wachsende Gewalt im Nahen Osten von Kurdistan über Palästina bis Israel und von Saudi Arabien bis Nigeria.

Die Gewalt hat nun auch uns in Europa erreicht. Und diese Gewalt ist nicht nur ein Angriff auf unsere elementarsten Freiheiten. Sie ist auch ein Angriff auf unsere plurale Gesellschaft.

Vor allem steht die dritte deutsche Einheit, die Einheit von Alt- und Neubürgern auf dem Spiel, weil der jahrzehntelange Streit darum, ob Deutschland ein Einwanderungsland ist, seit den Pegida-Demonstrationen wieder stark aufflammt.

Gerade in einer Zeit, wo Deutschland nach den USA zum zweit beliebtesten Einwanderungsland gehört und wo Deutschland international vielleicht noch nie so beliebt war, wie jetzt.

Die deutsche Gesellschaft scheint erneut gespalten. In Europa steht das friedliche Miteinander und in Deutschland die dritte Einheit auf dem Spiel.

Den kompletten Kommentar von Ali Ertan Toprak* finden sie hier ...

*) "Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder die Meinung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) wieder. Sie sind Ausdruck eines manigfaltigen Verbandes in Mitten einer multukulturellen Gesellschaft in Deutschland."


 

16. Januar 2015

Migrantendachverbände rücken näher!

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Berlin, Januar 2015 (BAGIV) - Die Strukturförderung für Migranten (Dach-)organisationen geht in ihr zweites Förderjahr. Ziel der dreijährigen Modellprojekte ist es, bundesweit tätigen Migrantenorganisationen zu helfen, ihre Kompetenzen noch stärker und systematischer in die Integrationsförderung einzubringen und sich als kontinuierliche Ansprechpartner des Bundes zu etablieren. Mit den Projekten soll der Auf- und Ausbau von Dach- bzw. Bundesverbandstrukturen sowie die Zusammenarbeit zwischen Migrantenorganisationen und anderen staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren der Integrationsarbeit auf Bundesebene gefördert werden. Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) gehört zu den zehn geförderten Dachverbänden.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat sich bei der Auswahl der geförderten Organisationen von ihrer bisherigen inhaltlichen Arbeit leiten lassen. So werden Eltern-, Jugend- und sogenannte monoethnische Migrantevrbände für zunächst drei Jahre geförderten. In Berlin haben sich nun alle fünf monoethnischen Verbände auf Einladung der BAGIV zu einem ersten Austausch getroffen.

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"Obwohl alle geförderten Migrantenorganisationen unterschiedliche Entstehungsgeschichten und unterschieldiche Kernaufgaben haben, ergeben sich bei nähere Betrachtung inhaltliche Überschneidungen. Ganz deutlich ist es bei den Jugend- und Elterverbänden sichtbar. Die sogenannten monoethnischen Verbände haben ein viel größere inhaltliche Spannbreite und sind breiter aufgestellt. Ihre Arbeit entwickelt sich tatsächlich von der Wiege bis zur Bahre. In einem ersten Anlauf wollten wir, Gemeinsamkeiten herausarbeiten und Möglichkeiten einer internationalen, projektübergreifenden Zusammenarbeit erörtern", erklärt Milan Cobanov, BAGIV Projektleiter Strukturförderung Migranten(Dach)organisationen.

Schon beim ersten Treffen zeigten sich zahlreiche Überschneidungen. So berichteten alle Verbände überenstimmend über zunehmende Belastung ihrer Arbeit durch die steigende Neuzuwanderung, unabhängig davon ob es Kriegsflüchtlinge sind aus Syrien oder EU- Binnewanderer aus Griechenland.

"Migranten suchen bei ihrer Ankunft in Deutschland nicht im Internet nach Hilfe, sie suchen ihre Landsleute, welche bereits in Deutschland leben! Die Ansprache in der Muttersprache ist deshalb nicht nur wichtig sondern vorallem praktisch. Sprachmittler und Helfer aus den Migrantenorganisationen Verfügen über detailiertes Wissen über die Herkunft der Ankömmlinge und haben ausreichende Kenntnisse über Deutschland um ihnen Erstorientierung zu bieten. Eine interkulturelle Öffnung der deutschen Behörden und Institutionen zu den Migrantenorganisationen, zumindest als flankierende Maßnahme, wäre in dieser Sache zielführend", fordert Cobanov.

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Die Migrantenverbände wollen deshalb die aktuelle Situation ihrer Zielgruppen stärker in die Öffentlichkeit tragen und sich als Experten und Vermittler in der Erstaufnahme der Neuzuwanderer auf regionaler und lokaler Ebene anbieten.


 




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