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Archiv 2013

24. Dezember 2013

Frohe Weihnachten

"In diesem zu Ende gehenden Jahr haben viele innovative und kreative Ideen Deutschland vorwärts bewegt. Ich wünsche mir auch für 2014 ein positives Image für Deutschland, und dass unser Land und unsere Gesellschaft von Toleranz und Respekt, von ideensprühendem, einfallsreichem, kraftvollem Tun geprägt und getragen werden."

Mehmet Tanriverdi, Präsident der BAGIV

In diesem Sinne wünschen der Vorstand und die Mitarbeiter der BAGIV allen Frohe Weihnachten und ein friedvolles und gesundes Neues Jahr 2014.

kleines weihnachtslicht

 

11. Dezember 2013

"Dieses Land braucht Dich!"

An deutschen Schulen müssten viel mehr Lehrkräfte mit Zuwanderungsbiografien unterrichten, sagt Cahit Basar. Im Gespräch mit DGUV pluspunkt erzählt der Kölner Gymnasiallehrer und Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde Deutschland, welche Herausforderungen eine zunehmend multikulturelle Schülerschaft für Lehrkräfte bereithält und wie er seine eigene Biografie einsetzt, um heikle Elterngespräche zu führen.

Das vollständige Interview finden Sie hier: Interview mit Cahit Basar


 

6. Dezember 2013

Kommentar

Medien prägen öffentliche Debatte über Zuwanderer in Deutschland durch einseitige Berichterstattung

Ein Artikel in der Tageszeitung "Die Welt" zur aktuellen Studie "Bildung, Milieu, Migration" der Universität Düsseldorf gibt Anlass zu einer kurzen Betrachtung über den Missbrauch von Sprache in den Medien.

Im Auftrag von Mercator- und Vodafone-Stiftung untersucht eine Studie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zurzeit die Erfahrungen von MigrantInnen mit dem Bildungssystem in Deutschland. Über die am 4. Dezember 2013 veröffentlichten Zwischenergebnisse besagter Studie hat der Journalist Thomas Sebastian Vitzthum in der Tageszeitung "Die Welt" einen Artikel veröffentlicht. Unter dem Titel "Migranten beklagen hohen Migrantenanteil" greift der Autor allerdings nur wenige Aspekte der Studie heraus, was zu einer Verzerrung der Tatsachen führt. Der Titel hat zwar Schlagzeilenpotential, vernachlässigt aber, dass es im Kern um etwas anderes geht: Der eigene Migrationshintergrund und der der Kinder wird oft als Defizit und Problem wahrgenommen. "Defizitperspektive blockiert Potenziale" nennt das die Studie wesentlich differenzierter. Viele Menschen mit Migrationshintergrund haben verinnerlicht, was meist populistisch vereinfacht über sie berichtet wird, und sehen, was selbstverständlich zu ihrem Leben dazu gehört, kulturelle Vielfalt, Mehrsprachigkeit, als Problem.

Das ist nur ein Beispiel unter vielen. Regelmäßig bebildern Zeitungen und Magazine ihre Artikel zum Thema Migration oder Einwanderer mit Aufnahmen von Frauen oder jungen Mädchen mit Kopftuch, die mit dem Rücken zum Betrachter stehen. Das ist schlichtweg diskriminierend. Vor zwei Jahren prägte der Begriff "Döner-Morde" die Debatte um eine rechts-terroristische Mordserie um vier kurdischstämmige und vier türkischstämmige Menschen und einen Griechen. Der zum "Unwort des Jahres 2011" erklärte Ausdruck geisterte damals unreflektiert und wie selbstverständlich durch die Medien, wurde unbedacht in den Mund genommen und konstanter Teil der öffentlichen Debatte. Dass unter den Opfern der NSU-Morde auch kurdische Opfer waren, wurde nicht wahrgenommen; ebenfalls Ergebnis einseitiger Berichterstattung, die Wahrheiten nicht beim Namen nennt.

Deshalb müssen wir alle und vor allem Medienmacher, Journalisten, Autoren, Sorgfalt walten lassen in der Berichterstattung und Worte mit Bedacht wählen, da sie, einmal ausgesprochen, einmal gedruckt, in der Welt und damit gesetzt sind und die öffentliche Auseinandersetzung - zu Ungunsten der Menschen mit Migrationshintergrund - dauerhaft prägen.

www.welt.de/122524767
www.stiftung-mercator.de/milieu
www.vodafone-stiftung.de/presse/veranstaltungen

Hintergrundinformationen zur Studie finden Sie unter :
http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/sozwiss/bildungsforschung-und-bildungsmanagement/projekte/bildung-migration-milieu/


 

5. Dezember 2013

KAUSA Medienpreis 2013

kausa medienpreis

Am 5. Dezember 2013 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Beisein von Prof. Dr. Johanna Wanka in Berlin den KAUSA Medienpreis 2013 verliehen.

Beispielhafte Bildungswege, beeindruckende Karrieren und Lebenswege von MigrantInnen: Bereits zum vierten Mal zeichnete das BMBF junge JournalistInnen aus, die mit ihren Beiträgen zu einer objektiven Berichterstattung über Menschen mit Migrationshintergrund und ihre Bildungswege beitragen. Die hochkarätig mit Journalisten und Medienexperten besetzte Jury hatte 26 JournalistInnen nominiert und sich am Ende für 21 PreisträgerInnen entschieden. Die Gewinner des diesjährigen KAUSA Medienpreises finden Sie hier: BMBF-Pressemitteilung_Bildungsministerin_verleiht_KAUSA_Medienpreis_2013.pdf

Herzliche Gratulation!


 

30. November 2013

25 Jahre KOMCIWAN - Kurdischer Kinder - und Jugendverband e.V.

komciwan

Am 30. November 2013 feiert KOMCIWAN seine 25jährige Jubiläumsfeier mit einem attraktiven Kulturprogramm. Neben einer Fotoausstellung über den Verband wird dieser besondere Abend mit kurdischem Tanz, mit tollem Gesang und schöner Musik zelebriert. KOMCIWAN setzt sich seit einem Vierteljahrhundert für die Rechte der kurdischen Migrantinnen in Deutschland, für ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen und für Teilhabechancen der kurdischen Jugendlichen in der Gesellschaft ein.

Der Vorstand der BAGIV gratuliert herzlich zum Jubiläum und wünscht den Veranstaltern eine schöne Feier.


 

23. November 2013

Multiplikatorenschulung "Jugendliche MigrantInnen machen mit!"

gefoerdert durch aktion mensch

Mit der Mitgliedsorganisation der BAGIV, dem Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine in Deutschland , wurde die zweite Multiplikatorenschulung im Rahmen des durch Aktion Mensch geförderten gleichnamigen Projektes durchgeführt. Am 23. November 2013 folgten der Einladung in enger Absprache mit dem Vorstand des Spanischen Bundesverbandes 23 Teilnehmer nach Remscheid. Die Schwerpunktthemen der Schulung waren "Gesundheit: Alter, Behinderung und Selbsthilfegruppen", "Versorgung im Alter" und "Kulturkompetente Pflege".

Die regen Diskussionsbeiträge und die aktive Beteiligung der Veranstaltungsteilnehmer machten die Notwendigkeit solcher Schulungsmaßnahmen deutlich.


 

15.-17. November 2013

6. Kurdische Kulturtage in Berlin und 40jähriges Bestehen des KKH e.V.

Berlin 6 2 k

Veranstaltungsort: Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin

Über Ihr dabei sein würden wir uns freuen.

Dr. med. Sükrü Güler (Vorstandsvorsitzender)

Bitte geben Sie uns Bescheid, ob Sie kommen können.

logo kkh

Kurdistan Kultur- und Hilfsverein e.V.
Mitglied im DPW/KOMKAR/Migrationsrat
Buschkrugallee 23 12359 Berlin

Tel.: 030 689 77 547 Fax: 030 6113319

Internet:www.kkh-ev.de
Email: office@kkh-ev.de


 

15. November 2013

BAGIV tritt aus dem Paritätischen Gesamtverband aus

Der Vorstand der BAGIV hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, aus dem Paritätischen Gesamtverband auszutreten. Hauptgrund ist die Tatsache, dass der Paritätische Gesamtverband Gelder für sich beansprucht, die für die strukturelle Förderung seiner Mitgliedsorganisationen eingestellt wurden, obwohl er ganz andere finanzielle Möglichkeiten hat. Er konkurriert also mit seinen eigenen Mitgliedern. Das ist aus moralischen, ethischen und politischen Gründen völlig inakzeptabel.

Die Austrittserklärung finden Sie hier: Austrittserklärung der BAGIV


 

11. November 2013

Forderungen der BAGIV an die künftige Bundesregierung

Anlässlich der laufenden Koalitionsverhandlungen zur 18. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages zwischen Union und SPD wendet sich die BAGIV mit einem Offenen Brief an die Parteivorsitzenden Frau Dr. Angela Merkel, Horst Seehofer und Sigmar Gabriel zu den Themen Zuwanderung und Integration.

Den Offenen Brief der BAGIV an die künftige Bundesregierung finden Sie hier:
Offener Brief_Koalitionsverhandlungen 11-11-2013.pdf


 

2.-3. November 2013

Strukturelle Förderung der BAGIV

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(vorne von links nach rechts: Mehmet Tanriverdi,
Carmen Cuoto, Azat Ordukhanyan)
(hinten von links nach rechts: Milan Cobanov,
Ali Ertan Toprak, Kostas Dimitriou, C. Musa Simsek)

Im Rahmen des vom Bundesministerium des Innern (BMI) geförderten Projektes "Strukturelle Förderung" trafen sich die Mitgliedsorganisationen der BAGIV in einer ersten Arbeitssitzung. Die Vorstellung der Projekteckdaten und inhaltlichen Schwerpunkte wurden erläutert, der weitere Projektablauf besprochen, die Bedeutung der engen Zusammenarbeit mit den Mitgliedsorganisationen betont und man einigte sich auf die zukünftige Ausrichtung mit den Themenschwerpunkten: Soziale und politische Partizipation, Gesundheitsfragen, Bildung und Muttersprache, Anerkennung-und Willkommenskultur, Integrationsfragen, gemeinsame Arbeit, Vernetzung und spezielle herkunftsorientierte Themen.


 

18. Oktober 2013

IKE, Identität - Kultur - Engagement

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Im Rahmen des durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projektes "IKE, Identität - Kultur - Engagement!" wurde nach den Themen Selbstreflexion und kulturelle Identität jungen Menschen mit Migrationshintergrund der Begriff der deutschen Kultur und Geschichte bei einer dreitägigen Veranstaltung thematisiert. In dem Land, in dem sie leben, möchten und sollen sie sich wohlfühlen. Das gelingt durch die Vermittlung von Informationen über Deutschland. Ein geeigneter Ort um jungen Menschen die deutsche Sprache, aber auch die Schattenseite der deutschen Geschichte näher zu bringen ist Weimar. Bei einem ergreifenden Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald mit kompetenter Begleitung wurden den sichtlich bedrückten Teilnehmern viele im Vorfeld gestellte Fragen beantwortet. An den zusätzlich gestellten Fragen und geäußerten Überlegungen während des Aufenthalts im ehemaligen Konzentrationslager konnte man erkennen, dass sich die Teilnehmer intensiv mit der gesamten Thematik auseinander gesetzt haben.

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Außerdem wurden bei einer Führung durch Weimar die historischen Zusammenhänge und Bedeutungen der Stadt für die gesamte deutsche Geschichte sehr deutlich. Sprache als Mittel der kulturellen Identität fand in den berühmtesten deutschen Vertretern mit Goethe und Schiller eine beeindruckende Präsentation. In der Evaluation wurde deutlich, dass die Teilnehmer begeistert Wissen um ihr neues Zuhause erworben haben und viele neue Eindrücke und Erkenntnisse gewinnen konnten. Die Resonanz war durchweg positiv.

bamf gefordert durch logo

 

17. Oktober 2013

GRUNDTVIG-Freiwilligenprojekt 50+

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Im Rahmen des GRUNDTVIG-Freiwilligenprojekt 50+ fand zwischen unserer Mitgliedsorganisation dem Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine e.V. und dem Spanischen Rentnerverband UDP ein Austausch von drei Freiwilligen statt.

Den Pressebericht finden Sie hier: Pressebericht_GRUNDTVIG_09_10_2013.pdf

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10. Oktober 2013

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Mehmet Tanriverdi unterzeichnet die gemeinsane
Erklärung der KMK und der Migrantenorganisationen

Kultusministerkonferenz und Organisationen von Menschen mit Migrationshintergrund unterzeichnen gemeinsame Erklärung zu Bildungs- und Erziehungspartnerschaft von Schule und Eltern.

Schule und Eltern sind für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen maßgeblich. Insbesondere bei der Entwicklung einer erfolgreichen Bildungsbiographie spielen die Eltern eine wichtige Rolle. Sie sollten möglichst umfassend am Bildungsprozess teilhaben und so gut wie möglich eingebunden werden. Deshalb haben die Kultusministerkonferenz und die Organisationen von Menschen mit Migrationshintergrund am Donnerstag, dem 10.Oktober 2013, eine gemeinsame Erklärung zur Bildungs- und Erziehunsgpartnerschaft von Schule und Eltern verabschiedet. Der aktuellen Erklärung gehen Jahre intensiver und kontinuierlicher Zusammenarbeit zwischen der KMK und den Organisiationen von Menschen mit Migrationshintergrund voraus. Sie knüpft an die erste gemeinsame Erklärung vom Dezember 2007 an, die den Titel "Integration als Chance - gemeinsam für mehr Chancengerechtigkeit" trägt. Antonius Beys-Kamnarokos, Mitarbeiter der BAGIV und Sachverständiger, hatte den Text im Vorfeld maßgeblich vorbereitet.

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Sie haben die Erklärung erarbeitet und unterzeichnet
(von links nach rechts): Antonius Beys-Kamnarokos,
Ayse Demir, Ali Ertan Toprak, Konstantinos Dimitriou,
Maria Ringler, Dr. Schöll-Mazurek, Mehmet Tanriverdi,
Mohamed Sameh El Nacoury und Thanh Van Vu.

Erstmals vertreten war in diesem Jahr die Kurdische Gemeinde Deutschlands, Mitgliedsorganisiation der BAGIV, durch ihren Bundesvorsitzenden Ali Ertan Toprak. Ebenfalls dabei war Konstantinos Dimitriou für den Verband Griechischer Gemeinden in Deutschland, ebenfalls eine BAGIV-Mitgliedsorganisiation. Für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände (BAGIV) unterzeichnete deren Präsident, Mehmet Tanriverdi.

Die offizielle Pressemitteilung der KMK finden Sie hier: Pressemitteilung KMK

Die gemeinsame Erklärung finden Sie hier: Gemeinsame Erklärung KMK

"Das Ziel ist, alle Eltern mitzunehmen" - Mehmet Tanriverdi spricht im Deutschlandfunk über die gemeinsame Erklärung und darüber, wie die Willkommens- und die Anerkennungskultur für Schüler und Eltern mit Migrationshintergrund gemeinsam verbessert werden kann.
Das Interview finden Sie hier.


 

07. Oktober 2013

Alle Kraft in ein Ministerium

Einwanderung
Deutschland braucht ein Bundesministerium für Integration und Zuwanderung.

Es gibt immer Gründe, weshalb Menschen auswandern. Viele Menschen kommen aufgrund des Fachkräftemangels zu uns, weil wir ihre Arbeitskraft und ihr Wissen dringend benötigen. Andere kommen, weil sie vor Hunger und Krieg fliehen und in Deutschland Schutz und Hilfe suchen. Sie alle tragen unsere Gesellschaft mit und gehören dazu, bringen ihr Wissen, ihre Kultur und ihre Fähigkeiten ein. Nach Jahrzehnten des Stillstands hat sich in Deutschland in der Integrationspolitik einiges bewegt, das uns viel Überzeugungsarbeit gekostet hat.

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zwar vor acht Jahren die Integration zur Chef-Sache erklärt und den Beauftragtenposten für Migration, Flüchtlinge und Integration mit ihrer Vertrauten, Staatsministerin im Bundeskanzleramt Professorin Maria Böhmer besetzt, die wiederum sehr fleißig war, jedoch reichen diese Bemühungen längst nicht mehr aus, um den Konsequenzen des demografischen Wandels und den Aufgaben in einer Einwanderungsgesellschaft gerecht zu werden.

Den vollständigen Gastkommentar von Mehmet Tanriverdi erschienen am Wochenende in der Mittelbayerischen Zeitung, finden sie hier: Gastkommentar

Hier finden Sie das Interview der Deutschen Welle mit Herrn Mehmet Tanriverdi: "Ein Integrationsministerium für Deutschland?"


 

27. September 2013

Pressemitteilung 21/2709

Deutschland braucht ein Ministerium für Integration und Zuwanderung

Nach der Bundestagswahl 2013 appelliert die BAGIV an die Bundeskanzlerin, ein Ministerium für Integration und Zuwanderung zu schaffen.

Ganz gleich ob die Farbkombination der nächsten Bundesregierung schwarz-grün oder schwarz-rot ist: Künftig wird niemand mehr - wie in der letzten Legislaturperiode geschehen - behaupten können, die FDP habe die Schaffung eines Ministeriums für Integration und Zuwanderung verhindert.

"Deutschland ist in den letzten Jahren unter Kanzlerin Merkel in Sachen Integration zwar vorangekommen, jedoch reichen die Bemühungen längst nicht mehr aus. Sich den Herausforderungen einer modernen Integrationspolitik zu stellen, erfordert mehr als eine Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration", sagt Mehmet Tanriverdi, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände.

Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg machen es schon vor: Jedes dieser Bundesländer nennt ein Ministerium für Integration sein eigen. Diese Kompetenzen müssen aber auf Bundesebene gebündelt werden. Das verleiht ihnen Gewicht. Ein Ministerium hat eine ganz andere Entscheidungs- und Handlungskompetenz!

Integration muss Chefsache werden. Viele Menschen kommen aufgrund des Fachkräftemangels zu uns, weil wir ihre Arbeitskraft und ihre Wissen dringend benötigen. Andere kommen, weil sie vor Hunger und Krieg in ihrer Heimat fliehen und bei uns Schutz und Hilfe suchen. Es gibt viele Gründe, die Menschen von überall her zu uns bringen. Sie alle tragen unsere Gesellschaft mit und gehören dazu, bringen ihr Wissen, ihre Kultur und ihre Fähigkeiten ein.

Es ist auf lange Frist unhaltbar, den Konsequenzen des demografischen Wandels und den Aufgaben, die er mit sich bringt, mit nur einer einzelnen Beauftragten zu begegnen, deren finanzielle Mittel und Mitarbeiter noch dazu nicht ausreichen, und der qua Amt eine vornehmlich unterstützende und beratende Funktion zugewiesen ist.

Deshalb appellieren wir an die Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel, unsere Forderungen in die bald beginnenden Koalitionsverhandlungen mitzunehmen und sich für ein Bundesministerium für Integration und Zuwanderung stark zu machen.


 

22. September 2013

Bundestagswahlen

bundestagswahl2013

Photo: LMU-München stuve.uni-muenchen.de

Wählen gehen!

Am 22. September wird ein neuer Bundestag gewählt. Mit dem Wahl-O-Mat können Sie Ihre Positionen zu 38 Thesen mit denen der zur Wahl stehenden Parteien vergleichen. Auf der offiziellen Website der Bundeszentrale für politische Bildung finden Sie den Wahl-O-Mat oder einfach hier:

http://web06.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2013/main_app.php


 

21. September 2013

Gewinnung und Qualifizierung von FunktionaerInnen k

Tagesseminar BAGIV-Sportprojekt "Gewinnung und Qualifizierung von FunktionärInnen, ÜbungsleiterInnen und TrainerInnen mit Migrationshintergrund"

Im Rahmen des bundesweiten Programms Integration durch Sport führte die BAGIV e.V. am 21.09.2013 in Gießen für die TeilnehmerInnen des laufenden Sportprojektes "Gewinnung und Qualifizierung von FunktionärInnen, ÜbungsleiterInnen und TrainerInnen mit Migrationshintergrund" nunmehr bereits das dritte Tagesseminar durch. Für die inhaltliche Schwerpunktsetzung des Seminars erklärten sich neben Herr Carlo Wiegand, Ausbildungsleiter beim Landessportbund Hessen auch Herr Behzad Borhani von der Sportjugend Hessen, zugleich in der Jugendabteilung des Sportkreises Gießen, bereit, über aktuelle Themen im Bereich Sport, Ehrenamt und Migration zu referieren.

Gewinnung und Qualifizierung von FunktionaerInnen02 k

Die TeilnehmerInnen wurden nach der Eröffnung durch den Projektleiter Herr Kemal Deniz über den aktuellen Stand des Sportprojektes informiert. Insbesondere konnte die erfreuliche Mitteilung über die Verlängerung des Sportprojektes bis zum 30. September 2014 mitgeteilt werden. Ebenso stand der Beginn der unterschiedlichen sportlichen Ausbildungen der TeilnehmerInnen in mehreren Bundesländern im Fokus des Seminars.

Weitere Informationen finden Sie hier: Seminarbericht 21.09.2013


 

04. September 2013

Vorankündigung

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Sehr geehrte Freunde des Spanischen Bundesverbandes,

der Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine e.V. lädt Sie ganz herzlich zur spanischen Sommerabschlussfeier "Fiesta con sabor español", die, in Zusammenarbeit mit dem Spanischen Elternverein Remscheid e.V. und den Gaststätten "Andalucia Tapas-Bar Restaurant" und "La Bodega" durchgeführt wird. Auftreten werden die Flamencoband "Los Chicos" und die Discjockeys "DJ Mora" y "DJ Nail"

Die Veranstaltung findet am Samstag, den 28. September 2013 ab 18:00 Uhr in der "Sporthalle West" in Remscheid (Wallburgstr. 29, 42857 Remscheid-Reinshagen) statt.

Alle sind herzlich willkommen!


 

14. August 2013

Treffen mit der Bundeskanzlerin

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Der Präsident der BAGIV (Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände), Mehmet Tanriverdi, und der Vorsitzende der Kurdischen Gemeinde Deutschland (KGD), Ali Ertan Topak, sowie Stellvertrender Vorsitzender des Zentralrates der Serben in Deutschland, Milan Cobanov, wurden von der Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer zu einem persönlichen Treffen mit der Staatsministerin selber und der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Bundeskanzleramt eingeladen. Die drei Vertreter sind Mitglieder des Bundesintegrationsbeirats, das zum letzten Mal in dieser Legislaturperiode zusammenkam. Tanriverdi hat die Arbeitsgruppe "Soziale Teilhabe" und Topak die Arbeitsgruppe "Heimat und Identität" in dieser Legislaturperiode geleitet und Ergebnisse vorgestellt. Bei diesem Treffen wurden eine kurze Resumée zu der geleisteten Arbeit gezogen und neue Ziele für die kommende Periode definiert.
In der neuen vorgestellten Broschüre der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Frau Böhmer, die gleichzeitig die Vorsitzende des Integrationsbeirats ist, werden sowohl die Mitglieder als auch Handlungsempfehlungen der Arbeitsgruppen dargelegt.


 

14.-16. Juni 2013

"Das politische System Europas"

Atomium k

So lautete das Motto, mit dem der Spanische Bundesverband junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund eingeladen hatte, um vom 14. bis 16. Juni 2013 an einer Fahrt nach Brüssel teilzunehmen.

Eckpunkte des Programm waren: Besuch des Europaparlaments und des dazugehörigen Besucherzentrums "Parlamentarium", Stadtrundgang und Diskussion über die Folgen der Wirtschaftskrise, Besuch des "Atomium", usw. Ausführliche Informationen finden Sie hier: Pressebericht Brüssel-Fahrt.pdf


 

8.-9. Juni 2013 in Remscheid

MultiplikatorInnenschulung "Ich und die Meinigen: Gesundes Altern"

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Der Einladung des Bundesverbandes spanischer sozialer und kultureller Vereine folgten diesmal über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus acht verschiedenen Mitgliedsvereinen. Zu Beginn des Seminars richtete der Bezirksbürgermeister der Stadt Remscheid, Ernst-Otto Mähler, ein Grußwort an die Teilnehmenden, wobei er die Leistungen des Bundesverbandes in den vergangenen Jahrzehnten für die Integration der spanischen Migrantinnen und Migranten anerkannte und sich hierfür ausdrücklich bedankte. Programmpunkte waren neben Vorträgen zur zunehmenden Bedeutung der Beratung neuer spanischer Zuwanderinnen und Zuwanderer, Fragen und Aspekte der intergenerationellen

Kommunikation und Zusammenarbeit, das Verhältnis der Generationen zueinander, die strukturellen und systemischen Ansätze der Familientherapie und -beratung, Gymnastikübungen und eine Yoga-Sitzung. Mehr Informationen finden Sie hier:

Pressebericht_Multiplikatorenschulung_06_2013.pdf

 Yoga Uebungen k

 

7. Juni 2013

"Bunt und vielfältig. Integrations- und Zuwanderungspolitik als demografische Chance"

Am 9.Juni 2013 wird die Aufzeichnung der Veranstaltung "Das "Fremde" und ich" vom 30. Mai 2013 in Kooperation der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und dem Inforadio Rundfunk Berlin-Brandenburg ausgestrahlt. Sie können die Aufzeichnung als "Forum mit Haral Asel" um jeweils 11.05 Uhr, 16:05 Uhr und 21:05 Uhr im Inforadio (93,1 MHz) verfolgen. Die BAGIV war vertreten durch ihren Präsidenten, Mehmet Tanriverdi, und seinen Stellvertreter, Kostas Dimitriou, die beide an der aufgezeichneten Abschlussdiskussion teilnahmen.

Hier können Sie die Aufzeichnung der Sendung anhören:
http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/forum/201306/188117.html


 

06. Juni 2013

Spendenaufruf für die Hochwasseropfer in Süd- und Ostdeutschland

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Quelle: Foto REUTERS

Die verheerenden Hochwasser in Süd- und Ostdeutschland haben katastrophale Folgen für viele Menschen in dieser Region. Um den Betroffenen zu helfen und Sie durch unsere Solidarität zu unterstützen, bitten wir um finanzielle Unterstützung an folgende eingerichtete Spendenkonten:

Diakonie Katastrophenhilfe: Stichwort "Fluthilfe", Konto 502 502, Evang. Darlehensgenossenschaft, BLZ 2106 0237 oder online: www.diakonie-katastrophenhilfe.de

Caritas international: Stichwort "Hochwasseropfer 2013", Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder online: www.caritas-international.de

Arbeiter-Samariter-Bund: Stichwort "Hochwasser", Konto 1888, Bank für Sozialwirtschaft Köln, BLZ 370 205 00, oder online: www.asb.de

DLRG: Verwendungszweck "Flutopferhilfe 2013" oder "Hochwassereinsatz 2013", Konto 730 900 000 0, Volksbank Schaumburg, BLZ 255 914 13, www.dlrg.de

Deutsches Rote Kreuz Sachsen: Stichwort "Nachbarn in Not" , Konto 414141, Bank für Sozialwirtschaft Köln, BLZ 370 205 00

Aktion Deutschland Hilft: Konto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00, oder online: www.aktion-deutschland-hilft.de

Gemeinden am Oderbruch: Stichwort "Hochwasserhilfe", Konto 20025467, Sparkasse Märkisch-Oderland, BLZ 17054040


 

30. Mai 2013

Das "Fremde" und ich

Im Rahmen des Wissenschaftsjahre 2013- Die demografische Chance fand die Veranstaltung "Das "Fremde" und ich" in Kooperation der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und dem Inforadio Rundfunk Berlin-Brandenburg statt. An der Abschlussdiskussion zum Thema "Bunt und vielfältig. Integrations- und Zuwanderungspolitik als demografische Chance" nahmen sowohl der Präsident der BAGIV, Mehmet Tanriverdi, als auch sein Stellvertreter, Kostas Dimitriou, teil. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und wird als "Forum mit Haral Asel" am 9. Juni 2013 um jeweils 11.05 Uhr, 16:05 Uhr und 21:05 Uhr im Inforadio (93,1 MHz) ausgestrahlt.


 

29. Mai 2013

Anschlag in Solingen jährt sich zum 20sten Mal

In der Nacht zum 29. Mai 1993 wurde das Haus einer türkischstämmigen Großfamilie in Solingen in Brand gesteckt. Wir gedenken heute der fünf Menschen, die ums Leben kamen. "Der Brandanschlag gilt heute als eine der folgenschwersten rassistischen Taten in der Geschichte der Bundesrepublik, er wurde zum Symbol für Fremdenhass und militante Ausländerfeindlichkeit."

(s. Spiegel online, http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/brandanschlag-in-solingen-was-taeter-und-opfer-heute-sagen-a-901431.html).


 

28. Mai 2013

6. Integrationsgipfel in Berlin - Bessere Integration in Arbeitsmarkt für Zugewanderte

sechster integrationsgipfel

Am 28. Mai 2013 fand im Bundeskanzleramt der 6. Integrationsgipfel mit den inhaltlichen Schwerpunkten "Integration in Arbeitsmarkt und Erwerbsleben" sowie die "Arbeitsmarktintegration durch Sprache, Ausbildung und Qualifikation" statt. Eingeladen waren rund 120 Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Ländern, Kommunen sowie Institutionen und Organisationen, die am Nationalen Aktionsplan mitgewirkt haben. Die BAGIV mit ihrem Präsidenten Mehmet Tanriverdi und drei weitere Mitgliedsorganisationen vertraten unsere Interessen.

Der Integrationsgipfel bedeutet einen weiteren kleinen Schritt in die richtige Richtung, bei dem Bund, Länder und Kommunen Integration als Querschnittsaufgabe zu verstehen haben.

Die Themen Bildung, Chancen auf dem Arbeitsmarkt, Unternehmensgründungen, Fachkräfte und Beschäftigung im öffentlichen Dienst standen zur Diskussion.

Foto: Bundesregierung/Kugler

Die Fortschritte in der Integrationspolitik betonte Staatsministerin Maria Böhmer. Der Gipfel sendete das Signal, "dass wir eine echte Willkommens- und Anerkennungskultur in unserem Land etablieren wollen", so Böhmer.

"Der stetige und intensive Dialog mit den Migrantinnen und Migranten liegt der Bundeskanzlerin besonders am Herzen. Die Integration ist bereits seit 2005 ein Arbeitsschwerpunkt der Bundesregierung. Nach jahrzehntelangen Versäumnissen hat die Bundesregierung massiv umgesteuert und das Thema ganz oben auf ihre Agenda gesetzt."

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2013/05/2013-05-28-integrationsgipfel.html?nn=437032#Start

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Infodienst/2013/05/2013-05-24-sechster-integrationsgipfel/2013-05-24-integration.html


 

24. Mai 2013

Studie der Bertelsmann-Stiftung

Zuwanderer besser ausgebildet als Deutsche - Die Verhältnisse haben sich umgekehrt

Die weit verbreitete Vorstellung von Migranten als Wirtschaftsflüchtlingen aus armen südeuropäischen Ländern erweist sich als nicht haltbar. Vor allem der Anteil von Hochschulabsolventen und von Studierenden ist signifikant gestiegen.

"In Zahlen liest sich das durchaus beeindruckend: Im Jahr 2000 hatten 22,9 Prozent der Zuwanderer einen hochgradigen Abschluss in der Tasche. Der Anteil der Immigranten mit geringer Qualifikation war in etwa doppelt so hoch. Dieses Verhältnis hat sich inzwischen komplett umgekehrt. So betrug der Anteil der Hochqualifizierten im Jahr 2009 42,7 Prozent, der der Niedrigqualifizierten 24,6 Prozent." s. ausführlich:

Zuwanderer besser ausgebildet als Deutsche, RP online
http://www.rp-online.de/wirtschaft/zuwanderer-besser-ausgebildet-als-deutsche-1.3419684

Neue Einwanderer sind besser gebildet als Alteingesessene, Zeit online
http://www.zeit.de/gesellschaft/2013-05/migration-bildung-qualifikation

Studie: Zuwanderer oft besser ausgebildet als Deutsche, Unternehmen-Heute
http://unternehmen-heute.de/news.php?newsid=175043

Neue Zuwanderer besser ausgebildet als deutsche Bevölkerung, Echo online
http://www.echo-online.de/nachrichten/schlaglichter/Gesellschaft-Bildung-Zuwanderung;art112,3958059

Fachkräfteboom: Zuwanderer sind oft gebildeter als Deutsche, Spiegel online
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/zuwanderer-sind-oft-besser-ausgebildet-als-die-deutschen-a-901605.html


 

17. Mai 2013

Linda Zervakis erster Einsatz in der 20-Uhr-Ausgabe der ARD-"Tagesschau"

linda zervakis

Photo: ARD

Premiere für "Tagesschau": Die 37-Jährige gebürtige Hamburgerin Linda Zervakis mit griechischen Wurzeln wird heute am Freitag, 17. Mai 2013, zum ersten Mal als Sprecherin der 20-Uhr-Ausgabe der Tagesschau auftreten und sie ist damit auch die erste Sprecherin der Tagesschau beim ARD mit Migrationshintergrund. Wir freuen uns sehr über das neue Gesicht und die Vorbildfunktion von Frau Zervakis für alle hier lebenden Menschen mit Migrationshintergrund. Und wir unterstützen den Ausspruch von Dr. Kai Gniffke, Erster Chefredakteur von ARD-aktuell: "Mit Zervakis werde die Tagesschau "jünger, weiblicher und internationaler"!

Presselinks:

Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/medien/tagesschau-linda-zervakis-erster-einsatz-in-der-20-uhr-ausgabe/8219042.html

Focus: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/guten-abend-meine-damen-und-herren-sprecherin-linda-zervakis-uebernimmt-die-tagesschau_aid_989184.html

Spiegel: http://www.spiegel.de/kultur/tv/linda-zervakis-wird-bator-nachfolgerin-in-tagesschau-a-895411.html


 

14. Mai 2013

Deutsche Kurden fordern auch, die Rolle der türkischen Ermittler bei der NSU-Mordserie zu hinterfragen!

signatur KGD

Pressemitteilung der Kurdischen Gemeinde Deutschland:

KGD_Pressemitteilung 5-1405.pdf


 

14. Mai 2013

Zweiter Demografiegipfel der Bundesregierung

Am 14. Mai 2013 fand in Berlin der zweite Demografiegipfel der Bundesregierung statt.
Neben der Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Gastgeber, Bundesinnenminister Friedrich, nahmen acht weitere Bundesminister und als einzige Migrantenvertretung die BAGIV, vertreten durch Ali Ertan Toprak, teil.
Bundeskanzlerin Angela Merkel kam mit Kabinettsmitgliedern, Wissenschaftlern, Bürgern und Vertretern der Sozialverbände zusammen, um zu beraten, wie der Staat sich in den nächsten Jahren auf den Bevölkerungswandel einstellen soll.

Viel Zuspruch erfuhr der Wortbeitrag der BAGIV, der einzigen Vertretung der Migrantenselbstorganisationen durch Ali Ertan Toprak:
"Wir die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in der Bundesrepublik Deutschland sind der Auffassung, dass der Demografiegipfel die Chancen und Herausforderungen einer Einwanderungsgesellschaft verkennt. Denn von den neun Themenschwerpunkten in den Arbeitsgruppen behandelt lediglich eine einzige das Thema Migration und Einwanderung. Sie trägt den Titel: Ausländisches Arbeitskräftepotential erschließen und Willkommenskultur schaffen! Was ist aber mit denen, die bereits hier sind und Deutschland als Ihre Heimat sehen? Warum werden denn unsere Potenziale und Ressourcen nicht in Betracht gezogen? Wir brauchen zu dem nicht nur eine Willkommenskultur für die neuen Einwanderer, sondern eine Anerkennungskultur für die, die schon seit mehreren Generation hier sind. Nämlich, dass man endlich anerkennt, dass wir ein selbstverständlicher Teil dieser Gesellschaft sind und tagtäglich in den unterschiedlichen Bereichen unserer Gesellschaft Verantwortung für die Gesamtgesellschaft übernehmen."

Migration und Vielfalt werden von der Politik nicht als eine gesellschaftliche Querschnittsaufgabe, sondern immer noch als eine Sonderthematik angesehen. Um dies zu ändern, wäre eine aktive Teilnahme von Vertretern aus Migrantenselbstorganisationen in den Arbeitsgruppen des Demografiegipfels wünschenswert.


 

13. Mai 2013

Multiplikatorenschulung "Jugendliche MigrantInnen machen mit!"

gefoerdert durch aktion mensch

Mit der Mitgliedsorganisation der BAGIV, der Kurdischen Gemeinde Deutschland (KGD), wurde die erste Multiplikatorenschulung im Rahmen des durch Aktion Mensch geförderten gleichnamigen Projektes durchgeführt. Am 11.-12. Mai 2013 folgten der Einladung in enger Absprache mit dem Vorstand der KGD 20 Teilnehmer nach Königswinter. Die Schwerpunktthemen der Schulung waren "Freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe" und "Partizipation".

Die regen Diskussionsbeiträge und die aktive Beteiligung der Veranstaltungsteilnehmer machten die Notwendigkeit solcher Schulungsmaßnahmen deutlich.


 

12. Mai 2013

Türkische Schulbücher aus dem Verkehr ziehen

Die türkischen Konsulate in Deutschland stellen den Schulen Lehrbücher für den türkischen Sprachunterricht zur Verfügung, die eindeutig nationalistisch sind, die Geschichte verfälschen und nicht-türkische Ethnien diskriminieren.

Weitere Informationen s. Pressemitteilung des Zentralrates der Armenier:
http://www.zentralrat.org/de/Die-t%C3%BCrkischen-Konsulate-in-Deutschland

Die Pressemitteilung der Kurdischen Gemeinde Deutschland finden Sie hier:
KGD_Pressemitteilung 6-2405.pdf


 

2. Mai 2013

DEUTSCHE KURDEN: "DIE FEHLLEISTUNGEN AM OLG IN MÜNCHEN BESCHÄMEN UNS"

logo kgd

Die ausführliche Pressemitteilung der Kurdischen Gemeinde Deutschland finden Sie hier:

KGD_Pressemitteilung 4-0105.pdf


 

1. Mai 2013

"Jugendliche MigrantInnen machen mit!" - Projektankündigung

Ab dem 01.05.2013 startet die BAGIV mit einem neuen Projekt. Die dreijährige Maßnahme Jugendliche MigrantInnen machen mit!" gefördert durch Aktion Mensch möchte einen engen Kontaktpunkt knüpfen, bei dem Menschen mit Migrationshintergrund aus den Mitgliedsorganisationen der BAGIV an die Strukturen der sozialen Arbeit und die Kinder- und Jugendhilfe herangeführt werden. Bedarfsanalysen vor Ort sollen katalogisiert werden und als Grundlage dienen, um die Angebote innerhalb der Vereine und Gemeinden entsprechend der Zielgruppe aufzubauen. Erreicht werden soll mit dem Vorhaben, dass die Kinder und Jugendlichen sich innerhalb ihrer Organisationen verstanden fühlen und ihre Interessen wahrgenommen und gefördert werden.

gefoerdert durch aktion mensch

Maßnahmen des Projektes werden Multiplikatorenschulungen sein, bei denen sich die teilnehmenden MigrantInnen qualifizieren und gleichsam zu Multiplikatoren und Lotsen für ihre Organisationen ausgebildet werden. Übergeordnetes Ziel ist es, die soziale und gesellschaftliche Integration zu verwirklichen, so dass MigrantInnen sich als gleichberechtigte Bürger im demokratischen, sozialen Rechtsstaat betrachten und partizipieren können. Alle fortbildenden Maßnahmen haben als Ziel, die sozialen und gesellschaftlichen Benachteiligungen zu beheben und somit eine tatsächliche Chancengleichheit zu erreichen. Eine der Hauptaufgaben des Projektes ist die Arbeit der Migrantenselbstorganisationen anzuerkennen und sie zu fördern, durch Qualifizierung ehrenamtlicher Arbeit vor Ort, Initiierung neuer Kooperationsformen und Vernetzungsstrukturen, dem Aus- bzw. Aufbau von Strukturen in der Kinder- und Jugendhilfe und insbesondere professioneller Begleitung.


 

30. April 2013

Vorankündigung




 

24. April 2013

98. Gedenktag für die Opfer des Genozids an den Armeniern im Jahre 1915

gedenktag armeniern

Es ist der Tag der Trauer und der Tag der Anklage. Alljährlich am 24. April erinnern Gedenkveranstaltungen in aller Welt an die anderthalb Millionen Opfer des osmanischen Völkermords an den Armeniern im Jahre 1915.

Die in Deutschland lebenden Armenier haben am 24. April zu ihrer zentralen Gedenkfeier in die Frankfurter Paulskirche eingeladen, in vielen anderen deutschen Städten finden regionale Trauerfeiern statt.

Veranstalter: Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) , http://www.zentralrat.org

Eine aktuelle Pressemitteilung der Kurdischen Gemeinde Deutschland zum heutigen Jahrestag des Genozids am armenischen Volk finden Sie hier:
KGD_Pressemitteilung 3-2404.pdf


 

21. April 2013

Bundeskongress der Kurdischen Gemeinde Deutschland e.V.

Foto des Vorstandes KGD k

Am Sonntag, 21. April 2013, fand in Gießen der 5. Bundeskongress der Kurdischen Gemeinde Deutschland (KGD) statt.
Motto des Bundeskongresses war: "Die Zeit ist reif für die Anerkennung der kurdischen Identität in Deutschland".

Der Verein erinnerte mit dem Motto an die bisher fehlende Anerkennung der Kurden als Einwanderer in Deutschland, zugleich aber auch ausdrücklich an die Verbundenheit mit der neuen Heimat. Eröffnet wurde der Bundeskongress vom Präsidenten der BAGIV e.V. und Gründungsvorsitzenden der KGD, Mehmet Tanriverdi. Die Oberbürgermeisterin der Stadt Gießen, Frau Dietlind Grabe-Boltz sprach ebenfalls mit einem Grußwort zu den Delegierten und wünschte dem Kongress viel Erfolg.

Außerdem wurde der neue Bundesvorstand gewählt:
Bundesvorsitzender: Herr Ali Ertan Toprak
Stellvertr. Bundesvorsitzende: Frau Gulistan Baghistani-Berse und Herr Mehmet Tanriverdi
Generalsekretär: Herr Cahit Basar, Stellvertreterin: Frau Baris Duran-Yildirim
Kassenwartin: Frau Jinda Ataman

Wir gratulieren dem neu gewählten Vorstand und freuen uns weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit. Die ausführliche Pressemitteilung der KGD finden Sie hier: KGD_Pressemitteilung zum Kongress.pdf


 

18. April 2013

Rüge der UN an Deutschland wegen Sarrazin

"Türken und Araber unterwandern uns durch eine hohe Geburtenzahl und sind weitgehend nutzlos - diese Ansichten Thilo Sarrazins, die er 2009 sinngemäß äußerte, ließ der Staat als Meinungsäußerung durchgehen. Zu Unrecht, findet nun der Antirassismus-Ausschuss der UN - und setzt Deutschland ein Ultimatum."

s. Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/berlin/rassismus-vorwuerfe-un-ruegen-deutschland-wegen-sarrazin/8082520.html

Weiter Pressemeldungen zum Thema finden Sie hier:

UN-Ausschuss rügt Deutschland, taz:
http://taz.de/Antirassismuskonvention-der-UNO/!114711/

Vereinte Nationen rügen Nichtverfolgung Sarrazins, Junge Freiheit:
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5cee58bb575.0.html

Antirassismus-Ausschuss spricht Deutschland Rüge aus, Neues Deutschland:
http://www.neues-deutschland.de/artikel/819112.rassismus-vorwuerfe-gegen-sarrazin.html


 

14. April 2013

Interview mit Mehmet Tanriverdi zum NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München, WDR

Hinsichtlich des am 17. April 2013 beginnenden NSU-Prozesses gab der Präsident der BAGIV, Mehmet Tanriverdi, dem WDR ein Interview mit folgendem Inhalt: Beurteilung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Platzvergabe beim NSU-Prozess, Fehler und Pannen bei der Aufklärung der NSU-Verbrechen, Verhalten der kurdischen Medien und Institutionen, Hoffnungen und Erwartungen.

Das ausführliche Interview finden Sie hier: WDR-Interview zu NSU Prozess.pdf

Offener Brief an den Vorsitzenden des 6. Strafsenats des OLG München zur Entscheidung zur "NSU" Sitzplatzvergabe von der Kurdischen Gemeinde Deutschland: NSU Prozess OLG Muenchen.pdf


 

27. März 2013

Keine feste Akkreditierung beim Prozessauftakt in München für Medienvertreter aus den Herkunftsländern der NSU-Opfer

Acht türkisch-kurdisch-stämmige Menschen und ein Grieche befinden sich unter den Opfern der NSU, aber kein Medienvertreter aus dem jeweiligen Herkunftsland wird zum Prozessauftakt am 17. April im Münchener Oberlandesgericht anwesend sein.

Die BAGIV respektiert das Zulassungsverfahren des Oberlandesgerichts, würde es aber begrüßen wenn den Medienvertretern eine Akkreditierung zugesprochen würde, um eine Berichterstattung in den Herkunftsländern der Opfer zu ermöglichen.


 

26. März 2013

Spanische Staatssekretärin für Migration besucht spanischen Bundesverband in Remscheid

Gruppenbild Remscheid k

Am 22. März 2013 besuchte die spanische Staatssekretärin für Migration, Marina del Corral Téllez, das Interkulturelle Zentrum des Bundesverbands spanischer sozialer und kultureller Vereine e.V..

Den offiziellen Pressebericht finden Sie hier:
Pressebericht_Besuch Staatssekretaerin_220313.pdf


 

13. März 2013

NEWROZ 2013

Das Neujahrsfest Newroz ist ein Erbe aus Mesopotamien, von dem es nur wenige interkulturelle in der Menschheitsgeschichte gibt. Dieses Fest wird seit Jahrtausenden von allen indoeuropäischen Völkern und vielen anderen Kulturkreisen traditionell gefeiert und geehrt.

Seit 2010 ist Newroz auf Beschluss der 64. Generalversammlung der Vereinten Nationen als internationaler Newroz-Tag und Kulturerbe offiziell anerkannt. Mehr als 300 Mio. Menschen feiern seit mehr als 3000 Jahren auf der Balkanhalbinsel, in der Schwarzmeerregion, im Kaukasus, in Zentralasien und im Nahen Osten.

Viele Veranstaltungen finden auch in Deutschland statt. In Gießen wird am 21. März 2013 zur 2. Gießener interkulturellen Newroz-Feier für Hoffnung, Freiheit Toleranz und gegen Rassismus und Diskriminierung aufgerufen. Alle Interessierte sind herzlich willkommen.

Weitere Feierlichkeiten finden in Hamburg, Köln, München und Berlin statt.


Weitere Informationen finden Sie hier: newroz20111 information.jpg

newroz20111 k

 

11.-24. März 2013

Internationale Wochen gegen Rassismus

wochen gegen rassismus

Gemeinsam mit mehr als 70 bundesweiten Organisationen und Einrichtungen fordert der Interkulturelle Rat in Deutschland dazu auf, sich an den Aktionswochen zu beteiligen und Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2013 finden vom 11.-24. März statt.

Auf den offiziellen Seiten des Interkulturellen Rats in Deutschland können Sie sich

  • über Hintergründe der Aktionswochen gegen Rassismus informieren,
  • Informations- und Mobilisierungsmaterialen bestellen,
  • sich in einem Veranstaltungskalender über Aktivitäten während der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2013 informieren und
  • eigene Veranstaltungen und Initiativen bekannt machen.

http://www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de/

Die Aktionsorte finden Sie hier:
http://aktionsorte.internationale-wochen-gegen-rassismus.de/

Den Veranstaltungskalender finden Sie hier:
http://www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de/veranstaltungen/


 

11. März 2013

"Spracherziehung mehrsprachig aufwachsender Kinder"

JC in Berlin k
Kostas
Dimitriou
Georgios
Chatzimarkakis
Prof. Dr.
Maria Böhmer
Antonis
Beys-Kamnarokos
Vorsitzender der OEK EU-Abgeordneter Staatsministerin Vertreter der BAGIV

Die deutsche Sprache und die Muttersprache der Kinder sind gleichberechtigt. Deshalb müssen beide Sprachen von frühester Kindheit an gefördert werden. Das ist das einvernehmliche Ergebnis aller Beteiligten, Vertreter von Migrantenorganisationen und Pädagogen aus der Praxis, die am Fachgespräch "Spracherziehung mehrsprachig aufwachsender Kinder" teilnahmen. Frau Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer hatte hierzu am 11. März 2013 ins Kanzleramt geladen.

Prof. Dr. Petra Stanat und Prof. Dr. Rosemarie Tracy präsentierten ihre wissenschaftlichen Forschungsergebnisse: Selbstwertgefühl und Identität hängen eng mit Sprache zusammen, das Erlernen von zwei oder gar mehr Sprachen im Kindesalter ist möglich, dazu ist frühzeitige Förderung in der Familie und in der Schule erforderlich, Lerngelegenheiten und Inputs nicht nur in der Familie, sondern auch in der Schule, ja sogar möglichst im Kindergarten.

Ob allerdings die Förderung von Mehrsprachigkeit schon im Kindergarten möglich ist, ob die Herkunftssprache der Kinder in der Regelschule und zwar als Notenfach unterrichtet wird, wie von Migrantenvertretern gefordert wurde, das ist keine wissenschaftliche, sondern eine gesellschaftliche, sprich politische Entscheidung. Darin stimmten die Wissenschaftlerinnen überein und warfen damit den Ball in das Feld der Politik.

In der Diskussion unterstrich der Vertreter der BAGIV, Antonis Beys-Kamnarokos, dass der soziale Wert der Herkunftssprache durch die Politik anerkannt und gefördert werden muss, damit die Forschungsergebnisse der Sprachwissenschaft umgesetzt werden können.

Frau Staatsministerin Böhmer begrüßte die präsentierten Forschungsergebnisse. Sie erinnerte daran, dass zu Beginn der Einwanderung dem Erlernen und Fördern der Muttersprache der Vorrang gegeben wurde, da die ersten Gastarbeiter noch davon träumten, nach einigen Jahren wieder in ihre alte Heimat zurückzukehren. Später wurde von den Pädagogen mehrheitlich die Meinung vertreten, dass nur eine Sprache richtig gelernt werden könne, und das müsse eben das Deutsche als die Schulsprache sein. Heute müssen beide Sprachen, Deutsch und Herkunftssprache, gleichberechtigt gefördert werden. Dafür will sie sich in der Bundesregierung stark machen. Dies findet unsere volle Unterstützung.


 

9. März 2013

Flamencotanz k

Frauentreffen in Aachen anlässlich des Weltfrauentages

Am 9. März 2013 hat der Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine, in Zusammenarbeit mit dem Spanischen Kulturverein Aachen (A.C.R.A.), eine feierliche Veranstaltung anlässlich des Internationalen Weltfrauentages veranstaltet. Über 300 Frauen aus verschiedenen Städten Deutschlands füllten den Veranstaltungssaal des A.C.R.A. und gaben ihrer Unterstützung der Frauenrechte aller Migrantinnen und ihrer Solidarität Ausdruck.

Hier finden Sie weitere Informationen zu der Veranstaltung: Pressebericht_Weltfrauentag_2013.pdf

Teilnehmerinnen k

 

8. März 2013

5. Sitzung des Beirats der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration - Soziale Teilhabe

Am 22. Februar 2013 tagte der Beirat der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gemeinsam mit der Staatsministerin Maria Böhmer zum fünften Mal in Berlin. Schwerpunkte der Sitzung waren die Arbeitsergebnisse der Arbeitsgruppe 2 "Soziale Teilhabe" unter der Leitung unseres Präsidenten Mehmet Tanriverdi und die der Arbeitsgruppe 3 "Politische Teilhabe". Der Integrationsbeirat will die Möglichkeiten von Migranten zur sozialen Teilhabe weiter vergrößern. Zu diesem Zweck hat der Beirat konkrete Handlungsempfehlungen unter Federführung der BAGIV der Arbeitsgruppe 2 beschlossen. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Bereiche Bildung und Arbeit. Darüber hinaus beziehen sich die Vorschläge vor allem auf die Rolle von Einwandererorganisationen sowie von Medien, Kultur und Sport.

Die Handlungsempfehlungen des Beirats der Integrationsbeauftragten finden Sie unter:

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/IB/Artikel/Beirat/2013-03-08-soziale-teilhabe-beschluss-beirat.html;jsessionid=0C4E436A1FA6C7F6264BEA998EC03DF2.s1t1

oder hier als pdf-Dokument: soziale-teilhabe-empfehlungen-beirat.pdf


 

21. Februar 2013

Internationaler Tag der Muttersprache

Auf Vorschlag der UNESCO haben die Vereinten Nationen den 21. Februar als Internationalen Tag der Muttersprache ausgerufen. Er wird seit 2000 jährlich begangen. Von den rund 6.000 Sprachen, die heute weltweit gesprochen werden, sind nach Einschätzung der UNESCO die Hälfte vom Verschwinden bedroht.

Weitere Informationen auf der Website der UNESCO:

http://www.unesco.org/new/en/unesco/events/prizes-and-celebrations/celebrations/international-days/international-mother-language-day/


 

20. Februar 2013

Chancen durch Vielfalt in Bildung und Erziehung

Unter gleichnamigem Motto veranstaltete NAVEND, Zentrum für Kurdische Studien e.V., am 20.02.2013 eine Tagesveranstaltung in Berlin mit Experten aus Wissenschaft, Bildung, Erziehung, Politik und Migrationsarbeit. Im Rahmen des Themas: Integration durch Bildung und Partizipation und kurdische MigrantInnen beteiligte sich der Präsident der BAGIV, Mehmet Tanriverdi, mit einem Impulsreferat, "Zur Bildungs- und Ausbildungssituation kurdischer Kinder und Jugendlicher."

Das Programm finden Sie hier: Einladung-Programm Berlin.pdf

Den vollständigen Vortrag von Mehmet Tanriverdi finden Sie hier:

Vortrag Navend-Bildung und Ausbildungssituation kurdischer Kinder und Jugendlicher in Deutschland.pdf


 

12. Februar 2013

Türkisches Generalkonsulat mischt sich in die Angelegenheiten Deutschlands ein

Frau Macide Senem Camlibel, kurdisch-stämmige Lehrerin für türkische Sprache an der Freidens-Grundschule in Dortmund, ist Ziel falscher Beschuldigungen des türkischen Generalkonsulats in Essen geworden. Konkret hat das Generalkonsulat am 12.02.2013 nach Beschwerde einer türkischen Familie einen Brief an die Schulleiterin der Freidens-Grundschule geschrieben und in diesem Schreiben unwahre Behauptungen gegenüber Frau Camlibel formuliert.

Den Brief des Generalkonsulats finden Sie hier: KONSULAT TR.pdf

Eine Pressemitteilung von KOMKAR finden Sie hier: Presseerklaerung zu tuerkischem Konsulat.pdf


 

3. Februar 2013

Zuwanderung spanischer Fachkräfte nach Deutschland

JosefPhoto

In der Sendung "Info Kulturen" des Hessischen Rundfunks wurde in Zusammenarbeit mit dem Spanischen Bundesverband das Thema "Zuwanderung spanischer Fachkräfte nach Deutschland" vorgestellt. Interviewpartner war unser Kollege José Ramón Álvarez Orzáez, der über die Situation der spanischen Neuzuwanderer in den letzten Monaten berichtet.


Hier finden Sie die Originalsendung:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr-info/index.jsp?rubrik=47588&key=standard_podcasting_hr_info_kulturen&mediakey=podcast/hr_info_kulturen/hr_info_kulturen_20130202&type=a


 

02. Februar 2013

Spanischer Bundesverband wählt neuen Vorstand

Der Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine e.V., Mitgliedsorganisation der BAGIV, hat auf seiner Mitgliederversammlung am 02. Februar 2013 in Remscheid einen neuen Vorstand gewählt.

Gewählt wurden:

1. Vorsitzende: Carmen Couto Boullosa
Stellvertretender Vorsitzender: Antonio Espinosa Segovia
Kassierer / Seniorenbeauftragter: Severino Abeledo Crespo
Frauenbeauftragte: Mónica Heras Expósito
Jugendbeauftragte: Nadina Espinosa Teno und David del Moral Pennacchia

Die BAGIV gratuliert dem neuen Vorstand, wünscht Ihm für seine Arbeit viel Erfolg und freut sich weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit.


 

26. Januar 2013

Kinder helfen Kindern
Einladung zum Kinderbenefizkonzert für christliche Schulen in Syrien

Vorankündigung

Der Zentralrat der Armenier organisiert am 26. Januar 2013 in Wuppertal ein Kinderbenefizkonzert, dessen ganzer Erlös wird zur Hilfe nach Syrien gespendet. Die Evangelische Studentengemeinde Wuppertal hat freundlicherweise ihre Räumlichkeiten für dieses Projekt zur Verfügung gestellt.

Unser Benefizabend wird von den Schülern und Schülerinnen der Geigenlehrerin Alisa Yepremyan (Jugendbeauftragte des Zentralrats der Armenier in Deutschland) bestritten. Die musikalische Begrüßung übernehmen die Schüler der Unnaer Klavierlehrerin Armine Ghuloyan.

Adresse: Evangelische Studierendengemeinde Wuppertal (ESG)
Oberer Grifflenberg 158
42119 Wuppertal

Das Konzert findet am Samstag, den 26. Januar 2013 statt.
Einlass: 15:45 Uhr
Beginn 16:30 Uhr

Der Eintritt ist frei. Spenden sind erbeten.

Moderation: Marieta Charvadaryan

Kontaktpersonen:

Alisa Yepremyan: 0152-33774742
Azat Ordukhanyan: 0175-9631556

Weitere Informationen finden Sie unter.

www.zentralrat.org


 

22. Januar 2013

50 Jahre Élysée-Vertrag

50 Jahrestag Elysee Vertrag

Zum Abschluss der Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrages lud Bundespräsident Joachim Gauck am 22. Januar zu einem Konzert in die Berliner Philharmonie und hielt dort die Festrede. Der Vorstand der BAGIV mit Präsident und Vizepräsident folgten der Einladung gern.

http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/DE/Joachim-Gauck/2013/01/130118-Elysee.html


 

21. Januar 2013

Kompetenzen stärken: Bund fördert strukturstärkende Projekte für Migrantenorganisationen

Die BAGIV begrüßt die Entscheidung der Strukturförderung von Migrantenorganisationen auf Bundesebene des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sehr. Die Arbeit der Migrantenselbstorganisationen mit ihren Integrationsleistungen in Deutschland wird damit anerkannt, durch eine Förderung bedeutend unterstützt und nachhaltig gesichert.

"Migrantenorganisationen sind als Brückenbauer unverzichtbare Akteure der Integrationsarbeit vor Ort und werden zunehmend als Experten für eine bedarfsgerechte Ausrichtung der Integrationsförderung wahrgenommen und mit einbezogen. Viele Migrantenorganisationen arbeiten allerdings überwiegend ehrenamtlich, mit relativ geringem Organisationsgrad und wenig personellen Ressourcen. Um sie bei ihrer Professionalisierung auf Bundesebene zu unterstützen und langfristig als Kooperationspartner zu stärken, fördert das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ab 2013 Projekte zum Aufbau von Strukturen und zur Netzwerkbildung von bundesweit tätigen Migrantenorganisationen. ..."/p>

Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Siehe ausführliche Pressemeldungen:

http://www.bamf.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2013/20130121-0004-pressemitteilung-mo-strukturfoerderung.html

http://www.bamf.de/DE/Infothek/Projekttraeger/Strukturfoerderung-MO/strukturfoerderung-mo.html;jsessionid=43D97FE172F1C32718B47AAEA4A83040.1_cid286?nn=1366068

Öffentliche Bekanntmachung:

http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Integrationsprojekte/interessenbekundungsverfahren-2013-migrantenorgsnisationen.pdf?__blob=publicationFile


 

12. Januar 2013

"Dreikönigsfeier" in Remscheid

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Die Veranstaltung wurde von der Spanischen Katholischen Mission Remscheid-Solingen-Wuppertal, in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine, dem Spanischen Elternverein in Remscheid und dem Spanischen Kultur- und Freizeitzentrum Wermelskirchen in der Remscheider Sporthalle West organisiert.

Die Aufrechterhaltung dieser spanischen Tradition wird von den in Remscheid, Wuppertal und Solingen und Umgebung lebenden Spaniern gerne angenommen und auch von den jungen Menschen und Ehepaaren, die einst selbst als Kinder an dieser Veranstaltung teilgenommen hatten weiterhin Jahr für Jahr aktiv in diesem großartigen Event gestaltet. Die Veranstaltung ist Teil des Engagements zu Gunsten der spanischsprachigen Bevölkerung und der Kinder spanischsprachigen Migrationshintergrunds. Ca. 500 Gäste besuchten die Dreikönigsfeier.

Pressemeldung:

Dreikönigsfest: Bergische Spanier feierten mit viel Musik und Tanz, rga-online.de

dreikoenigsfeier festsaal k dreikoenigsfeier los chicos k dreikoenigsfeier tanzgruppe k

 

01. Januar 2013

Ab diesem Jahr beginnen die ersten Verfahren zum Entzug der deutschen Staatsangehörigkeit

Hat man die deutsche Staatsangehörigkeit nach dem Geburtsortsprinzip oder durch Einbürgerung nach der Übergangsregelung erhalten, muss man sich mit Beginn der Volljährigkeit, spätestens jedoch bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres erklären, ob man die deutsche oder eine andere Staatsangehörigkeit behalten will ("Optionspflicht").

Die Pflicht zu dieser Entscheidung geht auf die im Staatsangehörigkeitsgesetz von 1999 verankerte so genannte Optionspflicht zurück (vgl. MuB 3/99). Demnach erhielten alle ab dem 1. Januar 2000 in Deutschland geborenen Kinder ausländischer Eltern zunächst automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft, wenn ein Elternteil seit mindestens acht Jahren mit einem Aufenthaltstitel in der Bundesrepublik gelebt hatte (§ 4, Abs. 3 StAG; eingeschränktes jus soli). Wurde allerdings auch die Staatsbürgerschaft der Eltern angenommen, so ist mit Vollendung des 18. Lebensjahrs zu erklären, ob die deutsche oder die ausländische Staatsangehörigkeit angestrebt wird (§ 29 StAG). Fällt die Wahl zugunsten der ausländischen Staatsangehörigkeit, so geht die deutsche verloren. Umgekehrt muss die Aufgabe der ausländischen Staatsbürgerschaft nachgewiesen werden. Wird dieser Nachweis nicht bis spätestens zur Vollendung des 23. Lebensjahres erbracht, so geht die deutsche Staatsbürgerschaft automatisch verloren.

Für die seit 2000 geborenen Doppelstaatsbürger beginnt die Optionspflicht im Jahr 2018. Nach gegenwärtiger Rechtslage werden voraussichtlich ab diesem Jahr von Amts wegen die ersten Verfahren zum Entzug der deutschen Staatsangehörigkeit betrieben.

Politiker verschiedener Parteien lehnten das Optionsmodell als "bürokratisches Monstrum" ab und forderten, auf seine Umsetzung zu verzichten und den Doppelpass zu tolerieren. Das Optionsmodell wurde als "nicht praxistauglich" beschrieben und die Rechtsfolgen sind nicht absehbar.


 




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