Bundesarbeitsgemeinschaft
der Immigrantenverbände
in Deutschland e.V. 

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Archiv 2011

Dezember 2011

Frohe Weihnachten

Vier
Kerzen
brannten am
Adventskranz.
Es war ganz still.
So still, dass man hörte
wie die Kerzen zu reden begannen.
Die erste Kerze
seufzte und sagte: ,,Ich
heiße Frieden. Mein Licht leuchtet,
aber die Menschenhalten keinen Frieden.
Sie wollen mich nicht.'' Ihr Licht wurde kleiner
und kleiner und verlosch schließlich ganz.
Die zweite Kerze
flackerte und sagte: ,,Ich
heiße Glauben. Aber ich bin
überflüssig. Die Menschen wollen von
Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr,
dass ich brenne. '' Ein Luftzug wehte durch den Raum
und die zweite Kerze war aus.
Leise und sehr
traurig meldete sich nun die
dritte Kerze zu Wort. ,, Ich heiße
Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen.
Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen
nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.''
Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.
Da kam ein Kind
ins Zimmer. Es schaute
die Kerzen an und sagte: ,,Aber
ihr sollt doch brennen und nicht aus sein.''
Und fast fing es an zu weinen. Da meldete sich
die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: ,,Hab keine Angst!
So lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wie-
der anzünden. Ich heiße Hoffnung. '' Mit einem Hölzchen nahm das Kind Licht
von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.

Elsbeth Bihler, Die vier Kerzer, aus: dies., Kommt und seht. (c) Lahn Verlag, Limburg, 8. Aufl. 1997.

Der Vorstand der BAGIV wünscht allen Frohe Weihnachten und ein friedvolles und gesundes Neues Jahr 2012.
Wir danken allen, die unsere Arbeit unterstützt haben und freuen uns weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit.


 

22. Dezember 2011

Völkermordlüge unter Strafe stellen

"Wir brauchen ein solches Gesetz auch in Deutschland." Mit diesen Worten kommentiert der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) die Verabschiedung eines Gesetzes, mit dem Frankreich die Leugnung des türkischen Völkermords an den Armeniern unter Strafe stellt. Seit vielen Jahren fordert der ZAD eine rechtsverbindliche Anerkennung des Völkermords von 1915 durch den Deutschen Bundestag und damit einhergehend die Möglichkeit, die Leugnung dieses Menschheitsverbrechens strafrechtlich zu verfolgen.

Der ZAD-Vorsitzende Azat Ordukhanyan: "Der 22. Dezember markiert eine Wende im europäischen Diskurs über die Frage, wie wir in Zukunft mit dem Thema Völkermord umgehen wollen."

Zumindest in Frankreich werden die anderthalb Millionen Toten von 1915 und die Nachfahren der Überlebenden nun nicht mehr den Hohn und Spott der Leugner über sich ergehen lassen müssen.
Ordukhanyan: "Wann wird Deutschland uns endlich einen vergleichbaren Schutz bieten? Seit über 90 Jahren leben wir mit den türkischen Versuchen, die Geschichte umzudeuten. Deutschland hat dieses türkische Spiel lange mitgespielt, bis heute begegnet uns die Politik mit viel Gleichgültigkeit."

Die Meinungsfreiheit, so Ordukhanyan, endet da, wo Fakten klar und eindeutig sind und wo die Leugnung dieser Fakten die Würde der Toten und die Ehre der Überlebenden verletzt." Der ZAD wird die öffentliche Debatte neu befeuern und mit zusätzlichem Schwung ein Gesetz einfordern, dass auch hierzulande die Leugnung von Völkermord ahndet.

Mit freundlichen Grüßen

Vorstand des Zentralrats der Armenier in Deutschland

Frankfurt am Main

22.12.2011

www.zentralrat.org


 

12. Dezember 2011

Bildung und Schulung der Multiplikatoren

Im Rahmen eines zweitägigen Schulungsprogramms kamen die Vertreter und Vertreterinnen der Mitgliedsorganisationen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) vom 09. - 11. Dezember 2011, im idyllischen Bad Honnef bei Bonn zusammen. Die Organisatoren warfen den Fokus diesmal auf die Bildung und Schulung der Multiplikatoren junger Migrantinnen und Migranten aus den Mitgliedsorganisationen der BAGIV.

Vorträge u.a. das "Best-practice- Modell" der AGIJ e.V. Hamburg wurden vorgestellt, um funktionierende Jugendstrukturen in Form eines Dachverbandes aufzuzeigen. Der Paritätische Gesamtverband, deren Mitglied die BAGIV ist, hat die Multiplikatorenschulung über den gesamten Zeitraum begleitet und durch Referate zur Sozialarbeit, Jugendarbeit und Bildungsfragen bereichert. Zentraler Punkt der Multiplikatorenschulung war das Erlernen von Projektfördermöglichkeiten, aber auch der konkreten Antragstellung. Dies wurde an konkreten Antragsformularen verdeutlicht. Den über 50 TeilnehmerInnen wurde nach der theoretischen Einführung die Möglichkeit gegeben, aktiv Projektanträge zu erarbeiten und über strukturelle bzw. finanzielle Modelle zur Stärkung und Weiterentwicklung der Jugendarbeit in Migrantenselbstorganisationen zu lernen.


 

11. Dezember 2011

Die BAGIV hat ein neues Mitglied

Der Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände freut sich, dass die Vietnamesische interkulturelle Fraueninitiative in Deutschland e.V. (Vifi e.V.) eine neue Mitgliedsorganisation bei der BAGIV ist.

Wir heißen die Vietnamesische interkulturelle Fraueninitiative in Deutschland e.V. willkommen und freuen uns auf eine rege und enge Zusammenarbeit. Weitere Informationen über die Vifi e.V. finden Sie unter www.vifi.de.


 

2.-4. Dezember 2011 in Köln

"Die sozialen und beruflichen Perspektiven junger Spanier in Europa"

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Der Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine e.V. hat, in Zusammenarbeit mit der Migrationsagentur der Regionalregierung Madrids und der Abteilung für Arbeit und Migration der Spanischen Botschaft in Berlin, vom 2. bis zum 4. Dezember 2011 in Köln ein Seminar über die sozialen und beruflichen Perspektiven von jungen Menschen mit spanischem Hintergrund in Spanien, Deutschland und weiteren europäischen Ländern organisiert.
Unter den über 40 Teilnehmern befanden sich sowohl Kinder und/oder Enkelkinder spanischer Einwanderer als auch junge Spanier, die vor kurzem nach Deutschland ausgewandert sind oder beabsichtigen, dies in nächster Zukunft, angesichts der mangelnden beruflichen Möglichkeiten aufgrund der Wirtschaftskrise in Spanien, zu tun.
Teilgenommen haben der Generalkonsul in Düsseldorf, Francisco Aguilera Aranda, der Berater der Abteilung für Bildung der Spanischen Botschaft in Berlin, Enrique Fernández, Manuel Ortiz Lázaro, Ratsmitglied der Stadt Getafe und ehemaliger Berater der
Migrationsagentur Madrids, der Landesminister für Wirtschaft und Finanzen der Region Madrids, Percival Manglano, Victoria Cristóbal, Direktorin der Migrationsagentur der
Regionalregierung Madrid und Susana Peri Gómez, Botschaftsrätin der Abteilung für Arbeit und MIgration der Spanischen Botschaft in Berlin. Während des Seminars haben die Teilnehmer die Möglichkeit erhalten, die persönlichen Bedürfnisse und die Situation von Jugendlichen spanischer Herkunft in Deutschland und junger Menschen, die ihre berufliche Zukunft in Deutschland suchen möchten, kennenzulernen. Der Spanische Bundesverband betonte, dass er versuchen wird, seine tägliche Arbeit an die gegebenen Bedarfe anzupassen und ggf. einzelne spezifische Weiterbildungsangebote anzubieten.
Weitere Informationen erhalten sie hier:www.iree.org


 

22. November 2011

Rechtsradikaler Terrorismus

Interview mit unserem Präsidenten Mehmet Tanriverdi zur aktuellen Debatte durch die Giessener Allgemeine Zeitung, WDR-Radio und Deutsche Welle.

Die Antworten auf die gestellten Fragen finden Sie hier: rechtsradikaler-terrorismus.pdf


 

16. November 2011

Stellungnahme: 2/1611-2011

Die Gewalttaten der rechten Terrorzelle schockieren Deutschland

Warum haben Verfassungsschützer bei der Mord-Serie der rechten Terrorzelle versagt? Reichen die letzten Erkenntnisse nicht aus ein NPD-Verbotsverfahren nicht nur zu erwägen, sondern auch durchzusetzen? Ist es nicht an der Zeit, endlich die V-Leute aus verfassungsfeindlichen Organisationen wie der NPD abzuziehen? Oder reicht es etwa, wenn künftig Daten über gefährliche Rechtsextremisten und politisch rechts motivierte Gewalttaten in einer zentralen Neonazi-Datei zusammengeführt werden, wie es der Innenminister Hans-Peter Friedrich fordert? Reichen gemeinsame Sondersitzungen mit den zuständigen Bundesministern sowie Untersuchungsausschüsse? Diese und eine Reihe von anderen Fragen sind jetzt zu beantworten. Eine rasche Aufklärung der Mord-Serie ist dringend notwendig. Die Verantwortlichen der Pannen bei den Sicherheitsbehörden müssen die Konsequenzen tragen. So etwas darf sich in unserem Lande nicht wiederholen!

Mit Entsetzen ringen wir um Fassung und verurteilen jede Art rechtsextremistischer Strukturen. In den letzten zwanzig Jahren sind 156 Menschen durch rechtsmotivierte Gewalt zu Tode gekommen, die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich noch höher. Menschen, die sterben mussten, weil sie aus Afrika, Asien, aus Europa oder einem anderen Land kamen, weil sie hier in Deutschland einen Neuanfang wollten. Freiheit und Frieden haben sie gesucht und erhofft, Gewalt - Qualen- und den Tod haben sie hier bei uns gefunden. Dies dürfen wir unter keinen Umständen auch nur einen Tag länger zulassen. Das müssen wir stoppen, wir wollen keine Ausgrenzung, keine Fremdenfeindlichkeit.

Wir hoffen auf die Vernunft der politisch Verantwortlichen in diesem Land endlich ein NPD-Verbot zu erwirken. Verantwortung schulden sie gegenüber den in Deutschland lebenden MigrantInnen, aber auch gegenüber denen, die nur so aussehen. Wir unterstreichen die Infragestellung der Ernsthaftigkeit der Herangehensweise an den Rechtsextremismus durch die Grünen, wie folgt zitiert in der der Süddeutschen Zeitung vom 15.11.2011:" Zur öffentlichen Debatte gehöre auch, dass Begriffe wie "Döner-Morde" in Frage gestellt werden müssten. "Wie würden sich Deutschstämmige fühlen, wenn es Sauerkraut-Morde heißt?"

Vielfalt schafft Chancen, bietet Platz zur Entfaltung, setzt Ressourcen frei. Offenheit, Toleranz und Respekt anderen Menschen und Kulturen gegenüber gehört zu den Tugenden und Grundpfeilern einer werteorientierten und weltoffenen Erziehung. In Deutschland sollte kein Platz für gewaltbereite NPD und andere braune Täter sein. Deutschland ist bunt! Und so soll es bleiben! In gedenken an die Opfer und mit Anteilnahme für die Angehörigen wäre die Errichtung eines Mahnmals wünschenswert.


 

16. 11. 2011

Sport verbindet

Projekt: "Gewinnung und Qualifizierung von FunktionärInnen, ÜbungsleiterInnen und TrainerInnen mit Migrationshintergrund"

Im Oktober diesen Jahres startete die BAGIV von Gießen aus ein vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung gefördertes Projekt zur Integration durch Sport.

Sport ist ein gutes und auch gerne in den Medien als vorbildlich bezeichnetes Beispiel für gelungene Integration, weil der Sport Träger, Förderer und Instrument gesellschaftlichen und gemeinnützigen Engagements ist. Trotzdem stellt vor allem die Anbindung von Menschen mit Migrationshintergrund für die Besetzung von ehrenamtlichen Funktionärsstellen, Übungsleiterpositionen und auch Trainerposten ein Problem dar. Genau hier setzt das Projekt an: Der hohe Stellenwert des Sports im Hinblick auf Integration und daraus ableitend auf Sozialisationsprozesse, Prävention und Bildung aber auch Demokratieverständnis und eine Vielzahl an weiteren Schlüsselqualifikationen sollen stärker hervorgerufen und gefördert werden. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Hessen, der als Kooperationspartner dieses Projekt maßgeblich mit unterstützt, durchgeführt.

Als Ansprechpartner für das Projekt stehen Ihnen Herr Mehmet Tanriverdi (Präsident BAGIV), Kemal Deniz (Projektleiter) und Gönül Ekinci (Verwaltung) im BAGIV Büro Gießen täglich zwischen 08.00- 13.00 Uhr unter der Tel: 0641-49 41 17 31 oder per E-Mail unter sport@bagiv.de zur Verfügung.

Pressemeldung:
Integrationskraft des Sports: Projekt soll Migranten Tür zu ..., Gießener Anzeiger


 

12. November 2011

Politisches Interesse oder Apathie?

In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine in Deutschland hat die BAGIV im Rahmen des durch das BMI geförderte Projekt "Politik in der Praxis! - Politische Partizipation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund" eine Tagesveranstaltung zum Thema "Politisches Interesse oder Apathie?" für junge SpanierInnen in Remscheid durchgeführt. Inhaltliche Einführungen zum politischen System in Deutschland und Partizipationsmöglichkeiten innerhalb politischer Gremien dienten als Diskussionsgrundlage.

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung war der Vergleich der politischen Systeme in Spanien und Deutschland. In freien Arbeitsgruppen wurden die eigenen Möglichkeiten zur politischen Partizipation erarbeitet, gesammelt und vorgestellt.

Die Veranstaltung endet mit einem Rundgang durch das neue interkulturelle Jugendzentrum in Remscheid.


 

20. Oktober 2011

Die BAGIV hat ein neues Mitglied

Der Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände freut sich, dass der Bundesverband der Portugiesischen Vereine in Deutschland e.V. eine neue Mitgliedsorganisation bei der BAGIV ist.

Wir heißen den Bundesverband der Portugiesischen Vereine in Deutschland e.V. willkommen und freuen uns auf eine rege und enge Zusammenarbeit. Weitere Informationen über den Bundesverband der Portugiesischen Vereine in Deutschland e.V. finden Sie unter www.fapa-online.de


 

15. Oktober 2011

Vorankündigung

"Tag der offenen Tür" des Bundesverbandes spanischer sozialer und kultureller Vereine in Remscheid

Am kommenden Samstag lädt die Mitgliedsorganisation der BAGIV nach Remscheid ein. Es soll die Gelegenheit gegeben, die neuen Räumlichkeiten des Jugendzentrums und der Seniorentages- und Familienbildungsstätte zu besuchen und das Team sowie das Programmangebot für die kommenden Wochen kennen zu lernen.

Die Veranstaltung findet am Samstag, den 15. Oktober 2011, von 11:30 bis 15:00 Uhr in der Hindenburgstraße 1 (links, am Ende des langen Flures) in 42853 Remscheid statt.

Hier finden Sie die offizielle Einladung und die vorläufigen Programmangebote:
Jugend: Tag der offenen Tür.pdf
Senioren/Familien: Tag der offenen Tür.pdf


 

7.-9. Oktober 2011

Integration gemeinsam gestalten!

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Am 07.-09. Oktober 2011 hat die BAGIV ihre Tandem-Veranstaltungsreihe in Bonn mit dem Thema Projektanträge abgeschlossen.

Die Professionalisierung von Migrantenorganisationen bezüglich der Förderung von Projekten war Hauptthema der Veranstaltung, dazu gehörten Sondieren möglicher Mittelgeber, Erlernen von Antragstellungsfertigkeiten, Besonderheiten in Finanzplänen u.a.. Deutlich wurde, dass eine erfolgreiche Antragstellung und Projektdurchfu?hrung darüber hinaus einen hohen Motivationsfaktor fu?r die Organisation bedeuten, da hierdurch neben der Anerkennung ihrer Arbeit auch eine höhere und qualitativ bessere Durchführung der geplanten Maßnahmen erreichbar ist.

Im Seminar wurden Formen und Möglichkeiten der Projektantragstellung fu?r Migrantenorganisationen dargestellt, sowie ihre Relevanz fu?r die Seminarteilnehmer/innen verdeutlicht. Anhand von Beispielfällen aus den Reihen der Teilnehmer/innen sind die theoretisch erworbenen Kenntnisse vertieft und praktisch angewandt worden. Typische Schritte der Antragstellung und damit verbundene inhaltliche Entscheidungen sowie formale Besonderheiten wurden ausgiebig von Herrn José Povedano Sánchez (Leiter der Zentralen Koordinierungsstelle fu?r Ausländerarbeit im Paritätischen Gesamtverband) erklärt und intensiv mit den Teilnehmern diskutiert. Frau Patrizia Matthes (Finanzabteilung im Paritätischen Gesamtverband) und Frau Dr. Barbara Gunst von der BAGIV haben die Beratung in finanztechnischen Fragen der Antragstellung übernommen.

Mit diesem Seminar endet unsere Tandem-Veranstaltungsreihe und deshalb möchten wir uns auf diesem Wege bei allen Personen bedanken, die zur erfolgreichen Umsetzung und dem guten Gelingen der Veranstaltungen beigetragen haben. Hierbei gilt dem ehrenamtlichen BAGIV-Team für seinen Einsatz zur Vorbereitung, Organisation und Durchführung der Veranstaltungen ein besonderer Dank. Letztlich haben besonders die Teilnehmenden aus den Mitgliedsorganisationen der BAGIV mit ihrem Engagement, ihrer Diskussionsfreudigkeit und Neugier den Erfolg ermöglicht. Herzlichen Dank!


 

29. September 2011

Vorankündigung

Aufstand für die Freiheit

Unter gleichnamigen Titel wird die Deutsch-Kurdische-Gesellschaft Gießen e.V. am 29. September 2011 um 19:00 Uhr eine Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Ferhard Ibrahim Seyder, Universität Berlin und Erfurt veranstalten. Erörtert werden sollen u.a. die aktuelle Lage in Syrien und Lösungsansätze im Kurdenkonflikt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer: Aufstand für die Freiheit


 

20. September 2011

"Vielfalt fördern,Vereinbarkeit stärken, Fachkräfte gewinnen"

Mehmet Tanriverdi, der Präsident der BAGIV, folgte der Einladung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu diesem ersten bundesweiten Dialogforum "Vielfalt fördern, Vereinbarkeit gestalten, Fachkräfte gewinnen". Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stand im Mittelpunkt der Veranstaltung und wurde von rund 25 Expertinnen und Experten aus Lokalen Bündnissen, Migrantenselbstorganisationen, Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden diskutiert. Dabei wurde u.a. festgestellt, dass auch die Migrantenselbstorganisationen eine bedeutende Rolle als Akteur für die Entwicklung tragfähiger Lösungen haben. Die Bedeutung und Etablierung einer "Willkommenskultur" sei, so Tanriverdi, "aber auch für die bereits hier lebenden Menschen mit Migrationshintergrund notwendig.aber auch die Wertschätzung kultureller Vielfalt und die Entwicklung einer Anerkennungskultur, die in Deutschland noch fehlt.
Weitere Informationen: Programm Ablauf Integrationsforum.pdf
BMFSFJ
Lokale Bündnisse für Familie


 

17. September 2011

Neue Räumlichkeiten in Remscheid

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Der Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine und das Spanische Sozio-Kulturelle Bildungswerk NRW haben am 17. September 2011 ihre neuen Räumlichkeiten in Remscheid eröffnet. Bei herrlichem Wetter konnten über 200 Besucher das neue Zentrum kennenlernen. Die Räume beherbergen die Geschäftsstellen des Bundesverbandes spanischer sozialer und kultureller Vereine und des Spanischen Sozio-Kulturellen Bildungswerk NRW und darüber hinaus bieten Konferenz- und Sozialberatungsräumen, Seminar- und Workshopräume viel Platz für spanische und andere MigrantInnen. Das "Interkulturelle Jugendzentrum" für Kinder und Jugendliche in Remscheid mit sozialen, kulturellen, bildungs- und freizeitbezogenen Angeboten, wie Computer-, Fotografie-, Sport- und Sprachkurse oder Nach- und Hausaufgabenhilfe und die Familienstätte, inklusive der "Altentagesstätte" für ältere Menschen in Remscheid bieten Konversations-, Selbsverteidigungs-, Gymnastik- und Yogakurse, sowie verschiedene Kino- und Themenabende und Kulturreisen und viele weitere Angebote.

bundesverband spanischer verein

 


14. August 2011

Pressemitteilung: 4/08-2011

Die BAGIV unterstützt die Kampagne zur Anerkennung der KurdInnen als eigenständige Community in Deutschland. Kurdische MigrantInnen bilden nachweislich den zweitstärksten Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund mit knapp einer Millionen Menschen in der Bundesrepublik.

Die Forderung nach Beteiligung, nach Anerkennung und Teilhabe in allen gesellschaftlichen, kulturellen, sozialen, ökonomischen aber auch politischen Bereichen und Belangen unserer heutigen Gesellschaft, und das mit allen Rechten und Pflichten, wird durch die Petition an den deutschen Bundestag, die von YEK-KOM und zahlreichen MigrantInnenverbänden unterzeichnet wurde, gerichtet. Dabei geht es unter anderem darum, dass kurdisch als muttersprachlicher Unterricht auf alle Bundesländern ausgeweitet, das von der UNESCO am 30. September 2009 als Weltkulturerbe aufgenommenes Newroz-Fest als Feiertag anerkannt wird und um die Gleichbehandlung der KurdInnen mit allen anderen Immigrantengruppen in Deutschland.

Eine Diskussion mit den VertreterInnen der kurdischen Gemeinschaft in Deutschland auf Augenhöhe findet nur eingeschränkt statt. Das Scheitern der Anerkennung liegt nicht an dem Einsatz und den Bemühungen kurdischer Organisationen um Partizipation. Die Regierung selbst ist äußerst zurückhaltend und lenkt ihr Augenmerk lieber auf andere Immigrantengruppen. Es ist zu vermuten, dass außenwirtschaftliche Harmonie als Motiv für zögernde bis gar nicht stattfindende Dialoge verantwortlich ist.

Die BAGIV vertritt zwar auch kurdische Migrantenverbände, was aber kein Ersatz sein kann für die direkte Mitbestimmung kurdischer MigrantInnen auf bundespolitischer Ebene. Daher unterstützen wir die Forderungen der KurdInnen auf Anerkennung als eigenständige Volksgruppe in Deutschland voll und ganz.


 

16. Juli 2011

Aktion "GI- bleibt bunt, gemeinsam gegen Nazis"

Die NPD und mit ihr sympathisierende Gruppen hatten am Samstag den 16. Juli 2011 zu einer Demonstration in Gießen aufgerufen. Unter dem Motto "Wir wollen nicht zulassen, dass die NPD und Ihresgleichen mit ihren menschenverachtenden Parolen durch Gießen marschiert", ein breites Bündnis von ca. 200 zivildemokratischen Kräften aus Gießen und Umgebung hatten sich zum Ziel gesetzt, dies zu verhindern.

Die Aktion gegen die die NPD hatte einen Volksfestcharakter und war ein voller Erfolg. An diesem Tag sprach an zwei verschieden Kundgebungen der Präsident der Bagiv, Mehmet Tanriverdi.

Die Rede finden Sie hier.

http://www.giessen-bleibt-bunt.de


 

9. - 10. Juli 2011

"Die Zukunft gemeinsam gestalten - Kurdische MigrantInnen und ihre Selbsthilfeorganisationen"

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Zum Thema "Die Zukunft gemeinsam gestalten - Kurdische MigrantInnen
und ihre Selbsthilfeorganisationen" hat der Verein NAVEND eine Fachtagung vom 09. - 10. Juli 2011 in Königswinter organisiert.
Der Präsident der Bagiv Mehmet Tanriverdi hat als Referent bei der Fachtagung teilgenommen
Das Thema seines Vortrages war:

Die Integration kurdischer MigrantInnen auf bundespolitischer Ebene

Das Impulsreferat finden Sie hier.


 

8. Juli 2011

Bildungssystem in Deutschland

Die BAGIV hat am 8. Juli 2011 in Zusammenarbeit mit der Kurdischen Gemeinde in Deutschland ein weiteres Leitseminar durchgeführt. Interessierte Eltern aus den Mitgliedsorganisationen der Kurdischen Gemeinde konnten sich eingehend über ihre Rolle für den Bildungserfolg ihrer Kinder informieren. Als Referenten wurden erfolgreiche kurdische Eltern als Experten eingeladen. Die Wahl der Referenten erfolgte aus dem einfachen Grund, die TeilnehmerInnen nicht zu überfordern und Ihnen sowohl sprachliche als auch inhaltliche Barrieren zu ersparen. In den Diskussionen wurden die mangelnden Informiertheit der TeilnehmerInnen über das Schul- und Bildungssystem in Deutschland sehr deutlich. Es wurde geplant, dass in regelmäßigen Abständen innerhalb der einzelnen kurdischen Vereine Informationsveranstaltungen zur Thematik eingerichtet werden müssen. Mehmet Tanriverdi betonte die Bedeutung der elterlichen Unterstützungsleistungen und den Einfluss der Beziehung zwischen Eltern und Lehrer/innen, um den Kindern bessere Bildungschancen zu bieten. Mehmet Öncü, Vertreter der Kurdischen Gemeinde in Deutschland wies darauf hin, dass gelungene Integration nur über Bildung und Schule gelingen kann und forderte die Eltern auf, sich für ihre Kinder stark zu machen und ihre Kinder zu unterstützen.


 

2. Juli 2011

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Politik in der Praxis

Die Bedeutung der Migrantenorganisationen bezüglich ihrer erheblichen Integrationsleistungen ist unumstritten und viele sind bereit und interessiert noch mehr Verantwortung zu übernehmen.
Das Projekt "Politik in der Praxis - Politische Beteiligung von jungen MigrantInnen in Deutschland" möchte jungen Menschen mit Migrationshintergrund im Integrationsprozess stärken und neu motivieren auch politisch zu partizipieren.
Im Rahmen dieses Projektes gab es zur Einführung für die Fahrt ins Haus der Geschichte in Bonn, einen Vortrag über die deutsche Geschichte vom Ende des zweiten Weltkriegs bis zur Wiedervereinigung.
Die Führung im Haus der Geschichte erfolgte auf Spanisch sowie auf Deutsch. Die Teilnehmer folgten interessiert und höchst aufmerksam.
Im Anschluss an die Führung im Haus der Geschichte wurde der Plenarsaal des alten Bundestags besichtigt. Danach folgte ein Stadtrundgang durch die Bonner Innenstadt mit Besuch des geschichtsträchtigen Alten Rathauses und des Beethovenhauses.

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Der Rest des Tages, stand den Teilnehmern zur freien Verfügung. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg und die Resonanz der Teilnehmer nur positiv.


 

25.-26. Juni 2011

Fit in der Schule

Die BAGIV hat vom 25. bis 26. Juni 2011 in Zusammenarbeit mit dem Zentralverband der Assyrer und mit Unterstützung des Bundesverbandes der Griechischen Gemeinden in Deutschland in Bonn ein weiteres Leitseminar durchgeführt. Interessierte Eltern aus allen Mitgliedsorganisationen der BAGIV konnten sich eingehend über ihre Rolle für den Bildungserfolg ihrer Kinder informieren. Als Referenten wurden eine Mitarbeiterin der BAGIV in ihrer Funktion als Schulpflegschaftsvertreterin einer Grundschule und ein Mitarbeiter der OEK in seiner Funktion als Schulpflegschaftsvertreter eines Gymnasiums eingeladen. Das bürgerschaftliche Engagement innerhalb von schulischen Gremien wurde herausgehoben und sollte die TeilnehmerInnen zur Partizipation motivieren. Die Bedeutung der elterlichen Unterstützungsleistungen und den Einfluss der Beziehung zwischen Eltern und Lehrer/innen, um den Kindern bessere Bildungschancen zu bieten, stand weiterhin im Vordergrund der Thematik. Circis Musa Simsek, der Vorsitzende des ZAVD wies darauf hin, dass gelungene Integration nur über Bildung und Schule gelingen kann und forderte die Eltern auf, sich für ihre Kinder stark zu machen und bemängelte die geringe Informiertheit der Eltern, die sich häufig mit Fragen an die Mitgliedsorganisationen des assyrischen Verbandes wenden.


 

10. Juni 2011

BAGIV ist "Ausgewählter Ort 2011"

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Im Rahmen einer Festveranstaltung nahm der Präsident der BAGIV, Mehmet Tanriverdi, am 10. Juni 2011 im Palais Schaumburg in Bonn den Pokal für das ausgezeichnete Projekt "Politische Beteiligung junger MigrantInnen" entgegen. Emanuel von Bodman, Vertreter der Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen" betonte die Bedeutsamkeit der seit 2006 unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführten Wettbewerbe "365 Orte im Land der Ideen", das die besten Ideen und Projekte, die zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands beitragen, auszeichnet. Die Laudatio hielt Frau Sandra Cassens von der Deutschen Bank in Köln und betonte anlässlich der Preisverleihung: "Die Idee, junge Menschen mit Migrationshintergrund für Politik zu begeistern und gleichzeitig für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit zu sensibilisieren, ist ein herausragendes Beispiel für gelebte Integration." Unter dem Motto "Auf historischen politischen Wegen." wurde den über 40 TeilnehmerInnen eine Führung durch das Palais Schaumburg und den angrenzenden Park mit Bundeskanzlerbungalow geboten. Die Veranstaltung endete mit einer Führung durch die Sonderausstellung im "Haus der Geschichte".

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Die BAGIV ist stolz, dass sie als bundesweit einzig tätiger, multinationaler Dachverband von Migrantenselbstorganisationen diese hohe Anerkennung bekommen hat und möchte sich bei allen Beteiligten für die tatkräftige Unterstützung bei der Umsetzung der Feierlichkeiten und der Preisverleihung bedanken.


 

06. Juni 2011

Vorankündigung

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Im Rahmen der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" in Kooperation mit der Deutschen Bank werden mit dem Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten seit 2006 die besten Ideen und Projekte, die zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands beitragen, ausgezeichnet.

Die BAGIV gehört mit ihrem Projekt " Politische Beteiligung junger MigrantInnen" zu den diesjährigen Preisträgern und wurde aus rund 2.600 Bewerbungen ausgewählt. Wir sind stolz als einzig bundesweit tätiger, multinationaler Dachverband von Migrantenselbstorganisationen diese hohe Anerkennung zu bekommen. Am 10. Juni 2011 wird uns im Palais Schaumburg, dem ehemaligen Dienstsitz des Bundeskanzleramtes in Bonn, bei einer kleinen Feierstunde unter dem Motto "Auf historischen politischen Wegen." der Preis für "Ausgewählter Ort 2011" verliehen. Wir danken der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, und allen Beteiligten für die tatkräftige Unterstützung bei der Umsetzung der Feierlichkeiten.

Nähere Informationen entnehmen sie bitte dem Programm hier: Programm-Festveranstaltung.pdf

oder auf der Seite www.land-der-ideen.de


 

27.-29. Mai 2011

5. Tandem Tagung in Bonn

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Vom 27.-29. Mai 2011 hat die BAGIV ihre Tandem-Veranstaltungsreihe in Bonn zum Thema "Erwachsenenbildung" fortgesetzt. Claudia Leinauer von der Stiftung Mitarbeit hat die Struktur und Arbeit der Stiftung vorgestellt und den Teilnehmenden auch anhand von zahlreichen Informationsmaterialien die Breite der Angebote von Erwachsenenbildung aufgezeigt, unter anderem stellte sie das Internetportal www.bürgergesellschaft.de vor, das ein wertvolles Rechercheinstrument für Vereine darstellt. Darüber hinaus wurden insbesondere Bedingungen für niederschwellige Fördermöglichkeiten diskutiert. Miriam Vogel von der Bundeszentrale für politische Bildung hat ihre Organisation im historischen Zusammenhang dargestellt und auf die vielfältigen Möglichkeiten der Zusammenarbeit hingewiesen. Sie erläuterte die Möglichkeiten der Fortbildung und die große Anzahl von beziehbaren Publikationen zu spezifischen Themen. Den Einstieg in den praktischen Teil des Seminars zu Methoden der Erwachsenenbildung übernahm Dr. José Sánchez Otéro, der anhand von drei erfolgreich durchgeführten Projekten die Perspektive der Erwachsenenbildung darstellte.

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In 3 Arbeitsgruppen zu den Themen: Eltern- und Familienbildung, Kommunalpolitische Arbeit, Gemeinwesenorientierte Seniorenarbeit haben die Teilnehmer anhand eines vorgegebenen Leitfadens Ergebnisse erarbeitet, die sie im Plenum vor und zur Diskussion stellten. Gewonnene Kenntnisse wurden diskutiert und vertieft.

Zum Schluss wurden die Inhalte der bisherigen Seminare zusammengefasst, um auf die letzte Veranstaltung in der Tandemreihe vorzubereiten. Auf der Grundlage der Themenreflexion wurden den Teilnehmern Hausaufgaben verteilt, die bis zur letzten Tagung im Herbst 2011 zum Thema Projektanträge bearbeitet werden sollen.

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27. Mai 2011

Wahlen in der Türkei - Forderungen und Ressourcen der Zivilgesellschaft

Aufregende Zeiten. Aufständische Zeiten. Von den arabischen Revolutionen bis zu den Wahlen in der Türkei: die Menschen bewegen sich für ihre Interessen, ducken sich nicht mehr vor aller Macht und Gewalt und wollen die ihnen zustehenden Rechte in Anspruch nehmen. Auch in der Türkei werden Forderungen nach einer neuen, demokratisch und pluralistisch ausgerichteten Verfassungsordnung und nach einer umfassenden Aufklärung der vergangenen und gegenwärtigen Menschenrechtsverletzungen immer drängender. Erhoben werden sie von unterschiedlichsten zivilgesellschaftlichen Kräften.

Rechtzeitig vor den Parlamentswahlen am 12. Juni diskutieren in Köln:
Meral Danis Bestas, stellv. Sprecherin der BDP (Partei für Frieden und Demokratie), Diyarbakir
Dr. Ulrike Dufner, Heinrich Böll Stiftung, Istanbul
Prof. Dr. Mithat Sincar, Verfassungsrechtler, Ankara
Moderation: Berivan Aymaz & Albrecht Kieser
Veranstalter: European Kurdish Culture Bridge, Recherche Internationales, BAGIV e.V.

Mit freundlicher Unterstützung: VHS Stadt Köln, Heinrich-Böll-Stiftung NRW, Nikolaus Gülich Fonds

Mehr Informationen finden Sie hier: Flyer-Wahlen in der Türkei.pdf


 

24. Mai 2011

Beirat der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration tagt zum ersten Mal im Bundeskanzleramt Foto: Bundesregierung

auftakt beirat

   Foto: REGIERUNGonline/Eckel

"Der Beirat verleiht der Integration neue Impulse und stärkt den Zusammenhalt in unserem Land"

Der Beirat für Integration, der die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Frau Dr. Maria Böhmer, bei der Erfüllung ihrer Aufgaben beraten und unterstützen soll, nahm heute erstmalig seine Arbeit auf. Mit bei den bis zu 32 berufenen Mitgliedern war auch Mehmet Tanriverdi, Präsident der BAGIV. Von den Mitgliedsverbänden der BAGIV waren ferner Konstantinos Dimitriou (Vorsitzender des Verbandes Griechischer Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland e.V.) sowie Milan Cobanov (Zentralrat der Serben in Deutschland e.V.) mit dabei. Mit den berufenen Experten soll eine kontinuierliche Beratungs- und Dialogstruktur zum zentralen Zukunftsthema Integration geschaffen werden. Das Prinzip des Dialogs mit und für MigrantInnen soll helfen, "eine gleichberechtigte Teilhabe der Migrantinnen und Migranten zu fördern", betonte Staatsministerin Böhmer. Inhaltlich wird es u.a. um die Bereiche: Willkommenskultur und Identität, Politische und Soziale Partizipation, Flüchtlinge, Humanitäre Hilfe sowie Menschen ohne Papiere in Deutschland gehen. Allen Mitgliedern des Beirats wurde für ihr großes Engagement gedankt. Geplant ist, in den kommenden Wochen für die oben genannten Bereiche Arbeitsgruppen einzurichten. Die nächste Sitzung ist für Ende September geplant.

Weitere Informationen zum Beirat sowie eine Liste mit den Mitgliedern des Beirats finden Sie auf der Internetseite der Integrationsbeauftragten: www.integrationsbeauftragte.de.


 

06. Mai 2011

Vorankündigung
Aktionstag "Bildungspatenschaften direkt - gemeinsam aktiv!" am 25. Mai 2011

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Mit der "Aktion zusammen wachsen - Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern" unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Kooperation mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration bestehende Patenschaftsprojekte für junge Menschen mit Zuwanderungshintergrund und regt die Gründung neuer Projekte an. Ziel ist es, allen Kindern und Jugendlichen die gleichen Bildungschancen zu ermöglichen und so die Integration von Zuwandererfamilien in Deutschland zu fördern. Die Bundesministerin Dr. Kristina Schröder, lädt zusammen mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Dr. Maria Böhmer, alle Patenschafts- und Mentoringprojekte ein, sich am bundesweiten Aktionstag am 25. Mai 2011 zu beteiligen und zugleich ist es auch Anlass, den Bürgerinnen und Bürgern zu danken, die sich ehrenamtlich für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund engagieren und als Bildungspatinnen und -paten großartige Arbeit leisten. Alle sind herzlich eingeladen mitzumachen!

Weitere Informationen erhalten Sie hier: http://www.aktion-zusammen-wachsen.de/


 

26. April 2011

Mehmet Tanriverdi

BAGIV-Präsident Tanriverdi zieht aus der Sarrazin-Debatte seine Konsequenzen

Mehmet Tanriverdi, der Präsident der BAGIV, der sich immer für die Belange der hier in Deutschland lebenden MigrantInnen eingesetzt hat, zieht aus dem Nicht-Ausschluss Sarrazins aus der SPD seine persönlichen Konsequenzen und tritt aus der SPD aus.

Pressestimmen zum Parteiaustritt von Mehmet Tanriverdi:


 

24. April 2011

TRAUER UND ANKLAGE. Armenier gedenken ihrer Völkermordopfer

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Es ist der Tag der Trauer und der Tag der Anklage. Alljährlich am 24. April erinnern Gedenkveranstaltungen in aller Welt an die anderthalb Millionen Opfer des osmanischen Völkermords an den Armeniern im Jahre 1915. Die in Deutschland lebenden Armenier haben am 24. April zu ihrer zentralen Gedenkveranstaltung in die Frankfurter Paulskirche eingeladen, in vielen anderen deutschen Städten fanden regionale Trauerfeiern statt. Am 24. April des Jahres 1915 begann mit der Verhaftung der Eliten in Konstantinopel die Ausrottung der Armenier im Osmanischen Reich. Es ist ein kalendarischer Zufall, dass der 24. April in diesem Jahr mit dem Ostersonntag, dem Tag der Auferstehung zusammenfällt.

Eine Veranstaltung des Zentralrats der Armenier in Deutschland (ZAD)
und der Diözese der Armenischen Kirche in Deutschland
Weitere Informationen hier: http://www.zentralrat.org/de/node/855


 

24. April 2011

Frohe Ostern

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Der Vorsitzende und der Vorstand
der BAGIV
wünscht Ihnen
Frohe Ostern!


 

2.-3. April 2011

Bildungserfolg für unsere Kinder

Die BAGIV hat vom 2. bis 3. April 2011 in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Griechischen Gemeinden in Deutschland in Bonn ein Leitseminar durchgeführt. Interessierte Eltern aus allen Mitgliedsorganisationen der BAGIV konnten sich eingehend über ihre Rolle für den Bildungserfolg ihrer Kinder informieren. Sowohl eine Mitarbeiterin der BAGIV, als auch der Lehrer des muttersprachlichen griechischen Unterrichts betonten in ihren Beiträgen die Bedeutung der elterlichen Unterstützungsleistungen und den Einfluss der Beziehung zwischen Eltern und Lehrer/innen, um den Kindern bessere Bildungschancen zu bieten. Kostas Dimitriou, der Vorsitzende der OEK wies darauf hin, dass gelungene Integration nur über Bildung und Schule gelingen kann und forderte die Eltern auf, sich für ihre Kinder stark zu machen und zwar auch über die Möglichkeiten der MEU.


 

19. März 2011

Frauentreffen anlässlich des Weltfrauentages: "Für Gleichheit, gegen Frauengewalt"

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Unter dem Motto "Zusammen können wir viel erreichen, allein jedoch überhaupt nichts oder beinahe nichts" hat die Mitgliedsorganisation der BAGIV, der Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine, in Zusammenarbeit mit dem Spanischen Kulturverein Aachen (Asociación Cultural Recreativa de Aachen - A.C.R.A.) anlässlich des Weltfrauentages am 19. März 2011 in den Räumlichkeiten des A.C.R.A. in Aachen eine Veranstaltung organisiert.

Rund 270 Frauen aus den verschiedensten Städten Deutschlands füllten den Veranstaltungssaal des Spanischen Kulturvereins.

Sowohl Carmen Couto, stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes spanischer sozialer und kultureller Vereine e.V., als auch Ana García, Vorsitzende des Spanischen Kulturvereins Aachen und Dr. Margrete Schmeer, Bürgermeisterin der Stadt Aachen, erinnerten die anwesenden Frauen an die Bedeutung des Weltfrauentages und plädierten für die Anerkennung der Erfolge dieser Frauen sowohl in ihrer Rolle als Familienmutter als auch als Teil der Gesellschaft. Zülfiye Kalkin, Integrationsbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, erinnerte zudem an die positiven Auswirkungen des Engagements der spanischen Frauen für bessere Lebensbedingungen ihrer Kinder, die dazu beigetragen haben, dass die nachfolgenden Generationen vor allem durch ihre Bildungserfolge einen großen Respekt innerhalb der Gesamtgesellschaft genießen.

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Nach einer Diapräsentation des Spanischen Bundesverbandes und einem typisch spanischen Mittagessen, präsentierten die eingeladenen Frauen eigene Vorstellungen.
Beteiligt waren die Theatergruppen der Frauengruppen aus Neuss und Aachen und die Flamencogruppen "Al-Andalus" (Aachen) und "Las Rosas de España" (Stolberg).


 

17. März 2011

BAGIV ist Preisträger des Wettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen"

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   © Deutschland – Land der Idee

Die Ministerpräsidentin von NRW, Hannelore Kraft, überreichte den Preisträgern 2011 aus NRW in der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf ihre Urkunden. Auch die BAGIV nahm an dem Empfang teil und konnte stolz ihre Urkunde in Empfang nehmen.

"Ministerpräsidentin Hannelore Kraft beglückwünschte die Preisträger, die für die Leistungsfähigkeit Nordrhein-Westfalens stehen: "Innovationen gibt es nicht nur in Forschungslaboren. Ich bin stolz darauf, dass es in Nordrhein-Westfalen so viele Ideen gibt. Sie alle sind das, was den eigentlichen Reichtum unseres Landes ausmacht - innovative Geistesblitze, die sich nicht mit dem Erreichten begnügen."

"Preisträger im Wettbewerb ,365 Orte im Land der Ideen' zu sein, ist ein Qualitätsmerkmal in allen Bereichen. Mit großem Engagement und Leidenschaft machen die ,Ausgewählten Orte' aus Nordrhein-Westfalen Innovationen sichtbar und geben wichtige Impulse für unsere Zukunft. Wir freuen uns, die vielfältigen Preisträger in diesem Jahr auszuzeichnen", gratulierte Uwe Bork von der Deutschen Bank in Düsseldorf."
(siehe PM Deutschland Land der Ideen hier)


 

11.-13. Februar 2011

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4. Tandem Tagung in Berlin

Vom 11.-13. Februar 2011 hat die BAGIV ihre Tandem-Veranstaltungsreihe in Berlin zum Thema "Familie: Elternarbeit, Familienhilfe und Frauenpolitik" fortgesetzt. Marion von zur Gathen (Referentin für Kindertagesbetreuung, Familienhilfe und Frauenpolitik im Paritätischen Gesamtverband) hat ihren Arbeitsbereich vorgestellt und den Teilnehmenden auch die Notwendigkeit der Lobbyarbeit nahe gebracht, um Veränderungen in der Politik zu bewirken. Die grundlegende Vorstellung des Familienbereiches wurde durch zwei Berichte aus der Praxis ergänzt.

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Herr Rafael del Moral Fuentes vom Spanischen Elternverein in Remscheid hat von den Schwierigkeiten bei der Gründung des Vereins berichtet und außerdem die alltäglichen Schwierigkeiten und Erfolgserlebnisse in der Arbeit des Vereins hervorgehoben. Frau Gökçen Demiragli vom Verein Kidöb (Treffpunkt, Beratung und Kurse für Frauen aus der Türkei) aus Berlin-Schöneberg hat den Teilnehmenden einen Eindruck zur sozialen Arbeit in einem Verein, der sich ausschließlich um Frauen und Mädchen kümmert, zu vermitteln. Hierbei spielten vor allem die Punkte Verschwiegenheit und ein vorurteilfreies Aufeinander zugehen eine wichtige Rolle. Zum Schluss hatten die Teilnehmer/innen die Gelegenheit die neuen Erkenntnisse in Kleingruppen zu vertiefen, darüber zu diskutieren und zu überlegen, was davon auf ihren Verein übertragbar und dort umsetzbar ist.

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2. Februar 2011

Auszeichnung - 365 Orte im Land der Ideen

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Wir freuen uns, Ihnen ankündigen zu dürfen, dass die BAGIV, im Rahmen des Wettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen", für den 10. Juni 2011 die Auszeichnung "Ausgewählter Ort 2011" für ihr Projekt "Politik in der Praxis - Politische Beteiligung von jungen Migranten in Deutschland" erhalten wird.

"Deutschland - Land der Ideen" ist die gemeinsame Standortinitiative von Bundesregierung und deutscher Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Ihr Ziel ist es, im In- und Ausland ein zeitgemäßes und positives Deutschlandbild zu vermitteln und die Stärken des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Deutschland zu betonen. Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff prämiert die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" in Kooperation mit der Deutschen Bank 2011 bereits im sechsten Jahr Ideen und Projekte, die einen nachhaltigen Beitrag zur Zukunftssicherung Deutschlands leisten. Tag für Tag erhält bundesweit ein Preisträger die Auszeichnung "Ausgewählter Ort 2011". Die 365 "Ausgewählten Orte" stehen für den Ideenreichtum und die Innovationskraft unseres Landes und machen sie Tag für Tag vor Ort erlebbar.

"Politik in der Praxis - Politische Beteiligung von jungen Migranten in Deutschland" ist ein Projekt der BAGIV zur politischen Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund. Der Erwerb eines politischen Bewusstseins setzt voraus, dass die Kenntnisse zum politischen System in Deutschland, Wahlsysteme, Einbürgerung usw. bekannt sind. Ziel ist es, die Mitverantwortung von Migrantinnen und ihren Selbstorganisationen zu entwickeln und zu thematisieren, indem man die Migranten an Politik in Theorie und Praxis heranführt. Die Hauptaufgabe des Projektes liegt darin, Menschen mit Migrationshintergrund zu Fragen der Politik in Deutschland gezielt fortzubilden.


 

13. Januar 2011

Errichtung eines Beirats für Integration erklärt

Am heutigen Donnerstag hat die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Böhmer, die Errichtung des Beirats für Integration der Beauftragten öffentlich gemacht. Der Pressekonferenz beigewohnt hat auch der Präsident der BAGIV, Mehmet Tanriverdi, der die Gründung dieses Beirats "als einen Schritt in die richtige Richtung" bezeichnete.

Laut Errichtungserlass werden 32 Mitglieder, darunter bis zu 10 Vertreter und Vertreterinnen von Migrantenorganisationen in den Beirat aufgenommen. Bei der Auswahl der Organisationen war es der Staatsministerin, die selber den Vorsitz des neuen Beirats übernimmt, wichtig, dass sich die regionale Vielfalt der Herkunftsländer, aus denen Menschen nach Deutschland zugewandert sind, im Beirat widerspiegelt. Die Staatsministerin äußerte, dass sie die BAGIV in den Beirat berufen möchte. Über das entgegengebrachte Vertrauen freuen wir uns und sind gerne bereit in dem Beirat mitzuwirken. Es freut uns außerdem, dass bei den zehn Vertreter bzw. Vertreterinnen der Migrantenorganisationen auch zwei Mitgliedsorganisationen der BAGIV, der Verband Griechischer Gemeinden in der BRD e.V. und der Zentralrat der Serben e.V. dabei sein werden.

Wie der heutigen Pressekonferenz zu entnehmen war, werden neben den Migrantenorganisationen auch Vertreter bzw. Vertreterinnen der kommunalen Spitzenverbände, von Stiftungen, der Bundesagentur für Arbeit, der Arbeitgeber und Gewerkschaften, des Sports, der Freien Wohlfahrtspflege, der Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie aus Wissenschaft und Forschung angehören.

Die inhaltlichen Schwerpunkte des Beirates werden sich vor allem mit den Themen: Spracherwerb, Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt beschäftigen. "Mit der Errichtung des Beirats, der Entwicklung des Nationalen Aktionsplans für Integration, den Integrationsvereinbarungen und dem Gesetzesvorhaben zur verbesserten Anerkennung ausländischer Abschlüsse setzt die Bundesregierung Integration auch in diesem Jahr ganz oben auf die Agenda. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass 2011 ein Jahr der Integration wird!", so Böhmer.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Präsidenten Mehmet Tanriverdi unter:
01713692651 oder unter m.tanriverdi@t-online.de

Pressereaktionen finden Sie hier:


 




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