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A K T U E L L E S



09. November 2018

Die BAGIV gedenkt den Novemberpogromen vor 80 Jahren

Der 09.November ist ein zentrales Datum der deutschen Geschichte. Im Jahr 1918 gründete sich an diesem Tag die Weimarer Republik und leitete damit den Beginn der ersten Demokratie in Deutschland ein. 20 Jahre später bezeichnete der 09. November 1938 jedoch einen der dunkelsten Momente der deutschen Geschichte: In dieser Nacht brannten in ganz Deutschland die Synagogen und andere jüdische Einrichtungen, in zahlreichen deutschen Städten wurden tausende jüdische Geschäfte und Wohnungen demoliert und geplündert. Es ist der Tag, an dem tausende Juden misshandelt, verhaftet, in Konzentrationslager verschleppt und Hunderte getötet wurden.

Am 9. November 2018 jährt sich die Pogromnacht zum 80. Mal. Der Präsident der BAGIV Ali Ertan Toprak erklärt anlässlich des 80. Jahrestags des 09. November 1938:

"Wir sehen, dass auch 80 Jahre nach den Pogromen, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland nicht überwunden sind. Gerade wir Migrantenorganisationen, die wir einst vor erlittenem Unrecht, Verfolgung und Krieg in unseren Heimatländern nach Deutschland flohen und hier einen sicheren Hafen fanden, müssen jetzt eintreten für ein Deutschland in Freiheit, Demokratie und Vielfalt. Antisemitischer Hass und andere Formen der Menschenfeindlichkeit dürfen nicht relativiert oder ignoriert werden: Nicht zuletzt in der Erinnerung an 1938 müssen wir sie benennen und entschieden dagegen Position beziehen."

Anlässlich dieser Jahrestage nimmt Toprak am 09. November an der Gedenkstunde des Deutschen Bundestages und der Gedenkveranstaltung des Zentralrats der Juden teil.

Unter dem Motto "Wehret den Anfängen" dürfen wir unsere Geschichte nicht vergessen, es ist unser aller Pflicht und Verantwortung, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland mit demokratischen Mitteln zu bekämpfen.


 

31. Oktober 2018

Staatsministerin Widmann-Mauz im Gespräch mit Frauen aus Migrantenorganisationen

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Quelle: Integrationsbeauftragte/Franquesa

Unter dem Motto "Starke Frauen mit Migrationshintergrund" hat die Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration etwa 40 Vertreterinnen von Migrantenorganisationen und Frauenverbänden im Bundeskanzleramt empfangen. Die BAGIV war vertreten durch ihre Geschäftsführerin, Dr. Barbara Gunst-Assimenios.

Das Gespräch diente dem Austausch über die Situation von Migrantinnen in der Gesellschaft, ihre Repräsentanz in den Migrantenorganisationen und in den Frauenvertretungen.

Staatsministerin Annette Widmann-Mauz zum Auftakt des Gesprächs: "Ich freue mich sehr, heute die geballte Frauenpower der Migrantenorganisationen vor mir zu sehen. Ohne Frauen kann Integration nicht gelingen. Nur wenn sie in allen Lebensbereichen teilhaben, kann eine Gesellschaft ihr demokratisches und wirtschaftliches Potenzial voll ausschöpfen. Das Frauenbild, das sie in ihren Familien leben, prägt die nächste Generation. Deshalb ist mir das heutige Gespräch so wichtig."

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Dr. Barbara Gunst-Assimenios dankte der Staatsministerin ausdrücklich dafür, dass zum ersten Mal ausschließlich weibliche Vertreterinnen der Migrantenorganisationen eingeladen wurden und um dieser Symbolik. Die Staatsministerin konnte viel Impulse für ihre Arbeit mitnehmen und versprach den Schwerpunkt in zukünftigen Förderprogrammen auf das Empowerment von Frauen zu legen.


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24. Oktober 2018

Verbände und Initiativen treffen sich mit Bundeskanzlerin Merkel zum Flüchtlingsgipfel -BAGIV ist dabei

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»Vieles ist noch zu tun, aber viel ist auch schon geschafft«, twitterte Regierungssprecher Steffen Seibert nach dem Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt. Vertreter der Bundesregierung und Vertreter von Gruppen und Verbänden, die in der Flüchtlingsarbeit engagiert sind, darunter auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland(BAGIV), trafen sich am Dienstag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, um eine Zwischenbilanz zu ziehen.

BILANZ »Mehr als 320.000 Flüchtlinge in Arbeit, die allermeisten sozialversicherungspflichtig beschäftigt«, so die Bilanz von Steffen Seibert und der Kanzlerin.

Für die BAGIV nahm an dem Treffen Ali Ertan Toprak, der Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände, teil. Der Präsident der BAGIV unterstrich während des Gipfels mit folgenden Worten die Verantwortung der Migranten:
>>Gesellschaftlicher Zusammenhalt kann nur gelingen, wenn die Migranten-Communities die Herausforderung die Flüchtlinge in unsere Gesellschaft zu integrieren nicht allein der Mehrheitsgesellschaft überlassen. Daher übernehmen wir Verantwortung und leisten ehrenamtlich Flüchtlingsarbeit.<<

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Toprak machte auch klar worauf es bei der Integration der Flüchtlinge vor allem ankommt:
>> Die Integration wird von der Politik immer, als Arbeit+Spracherwerb-Kriminalität definiert. Dabei muss man die "emotionale Integration" mit unseren Werten und demokratischen Institutionen ebenso einfordern. Jedweder Rassismus und Antisemitismus hat keinen Platz in unserer Mitte. Das muss jedem Flüchtling von Anfang an klar gemacht werden.<<


 

11. Oktober 2018

BAGIV verlangt eine Gesamtstrategie der KMK gegen den Einzug des politischen Islams in der Schule

Auf der heutigen Kultusministerkonferenz(KMK) in Berlin haben Migranverbände mit den Schulministern unserer Bundesländer über aktuelle Herausforderungen im Bildungsbereich debattiert.

Angesichts zunehmender Vielfalt stehen die Schulen vor großen Herausforderungen.

Das diesjährige gemeinsame Treffen der Kultusministerkonferenz mit Vertretern der Migrantenorganisationen stand ganz im Zeichen der notwendigen Bildungsgerechtigkeit, die durch die Überwindung diskriminierender Strukturen innerhalb des Bildungssystems aufgelöst werden können.

Ali Ertan Toprak, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland(BAGIV) dazu: "Wir wollen mit dem KMK am selben Strang ziehen, vor allem für eine Schule, als Ort der Begegnung mit gleichen Bildungschancen für alle." Das geht nach Toprak nur, wenn wir uns gegenseitig als Partner sehen, die sich für die Zukunft unserer Kinder und unseres Landes gemeinsam einsetzen. Dazu gehört, dass alle Akteure ihre Aufgaben ernst nehmen. Die Kultusminister müssen, nach Auffassung der Migrantenorganisationen teilweise noch die bestehenden strukturellen Probleme im Hinblick auf Diskriminierung und Rassismus angehen, während die Migrantenorganisationen die Eltern zu mehr Eigeninitiative und Elternarbeit in der Schule auffordern müssen.

Eine große Gefahr für den Schulfrieden sehen wir jedoch, wie die Türkische und Kurdische Gemeinden in Deutschland in der Ankündigung des türkischen Präsidenten Erdogan, in zahlreichen europäischen Staaten, unter anderem auch in Deutschland, sogenannte Wochenend-Schulen anzubieten. Türkische Vereine und Moscheen der DITIB sollen für dieses Angebot mit bis zu 15.000 ? unterstützt werden um an Wochenenden türkischen Schülerinnen und Schülern Sprach-, Geschichts- und Religionsunterricht sowie Heimatkunde zu vermitteln.
BAGIV Präsident Toprak sieht darin ein Indoktrinierungsversuch ganz im Sinne der türkischen Regierung die dazu beitragen wird, das die türkischstämmigen Schülerinnen und Schüler unserer Gesellschaft völlig entfremdet werden, da die Inhalte den integrativen und pluralistisch-demokratischen Charakter unserer schulischen Erziehung konterkarieren.

Wir als Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland fordern vor allem eine Gesamtstrategie der KMK gegen den politischen Islam an unseren Schulen.

"Lasst uns die Auseinandersetzung mit dem Islamismus nicht den Rechtspopulisten überlassen!", so Ali E. Toprak. Der politische Islam ist nach Topraks Auffassung eine rechtsextremistische Ideologie. Toprak weiter, "Wir haben den politischen Islam lange Zeit ignoriert, dann hofiert und jetzt wundern wir uns z.B., dass Erdogan mittlerweile hier mehr Einfluss über Muslime hat, als wir."

Die BAGIV verlangt von der KMK daher eine Gesamtstrategie gegen den politischen Islam an unseren Schulen.

"Die Schule hat sich mittlerweile zum Kampfplatz zur Durchsetzung der Ziele des politischen Islams verwandelt."

Toprak abschließend, "Bei Konflikten vom Schwimm- und Sportunterricht, über die Schul Kantine(Halal-Essen) und Fasten bis Kopftuch und die Ablehnung des Biologie-Unterrichts und schließlich bei der inakzeptable Zunahme des Antisemitismus dürfen die Schulen nicht länger allein gelassen werden."

Nach Beobachtungen der BAGIV nehmen Religiöse Konflikte zu, weil muslimische Frömmigkeit durch die Propaganda und Indoktrination der Islamisten zu einer Art Jugendprotest geworden ist.

Daher plädiert die BAGIV dafür, dass die KMK für die Zukunft eine Gesamtstrategie zur Bekämpfung von religiösen Konflikten, vor allem gegen den politischen Islam in den Schulen erarbeitet.


 

08. Oktober 2018

BAGIV trifft Bundespräsidenten Steinmeier im Schloss Bellevue

Steinmeier

Bundespräsident Steinmeier hat am 08.10.2018 einen kleinen Kreis von Migrantenvertreterinnen und -vertretern im Schloss Bellevue zu einem Austausch zur aktuellen gesellschaftlichen Debatten um das Thema Integration und Einwanderung eingeladen.

Die BAGIV wurde im Schloss Bellevue durch seinen Präsidenten Ali Ertan Toprak und seinen Vizepräsidenten Nikos Athanasiadis vertreten.

Der Bundespräsident hat sich im Verlauf des Gesprächs mit den Vertreterinnen und Vertretern der Migrantenverbände vor allem über gemeinsame Strategien gegen eine weitere Spaltung unseres Landes ausgetauscht.

BAGIV Präsident Toprak wies in diesem Zusammenhang auch auf die Verantwortung der Migrantenorganisationen für die Gesamtgesellschaft hin. Anstatt ständiger gegenseitiger Vorwürfe sollten die gemeinsamen Werte, die die Basis unserer Gesellschaft ausmachen von allen Mitgliedern unserer Gesellschaft respektiert und gelebt werden. Rassismus ist ein Problem der Gesamtgesellschaft und nicht allein eins der Mehrheitsgesellschaft, es reicht nicht aus lediglich auf die Defizite bei der politischen Teilhabe und den strukturellen Rassismus hinzuweisen.

"Vor allem dürfen dabei die Probleme, die im Zusammenhang mit der Migration stehen, von Demokraten nicht ignoriert werden. Es ist ein großer Fehler, wenn die Themen die wehtun nur den Rechtspopulisten überlassen werden." so Toprak.

Vizepräsident Athanasiadis hat auf die neue Integration aus Südeuropa und dem damit verbundenen Braindrain und die Folgen für die Herkunftsländer hingewiesen.

Bundespräsident Steinmeier wird diese Woche nach Griechenland reisen und wird auch dieses Thema mit seinen griechischen Gesprächspartnern thematisieren.

Dieser begonnene Dialog soll in naher Zukunft auch in anderen Formaten fortgeführt werden.



 




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